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Samstag, 9. Februar 2019

Schweine überstehen Brand im Stall

25 Tiere wurden aus dem Gebäude einer Versuchsanstalt der Landwirtschaftskammer gerettet. Die Brandursache ist noch unklar.

Wehnen Zu einem Brand in einem Schweinestall der Versuchsstation für Schweinehaltung der Landwirtschaftskammer in Wehnen wurden am Freitagmorgen gegen 7.45 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Ofen und Petersfehn gerufen.

Nach Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ofen war der Brand aus noch ungeklärter Ursache in der Deckenkonstruktion des Stalls ausgebrochen. Mitarbeiter der Versuchsanstalt hatten selbst mit den Löscharbeiten begonnen und die etwa 25 Schweine in benachbarte Ställe gebracht.

Linswege „Die Linsweger Feuerwehr ist immer aktiv. Die Einsätze werden immer vielfältiger. Viele wissen gar nicht, dass es eine Freiwillige Feuerwehr ist und ihr es in eurer Freizeit macht“, so Lars Schmidtberg, stellvertretender Bürgermeister auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Linswege.

22 Einsätze hatte die Feuerwehr Linswege im Jahr 2018. Dachstuhlbrand, Ausleuchten einer Einsatzstelle, Flächenbrand, Verkehrsunfall, Suizidversuch, Fahrzeugbrand und Spülmaschinenbrand sind nur einige Alarmstichworte des vergangenen Jahres. Dabei erschwerten die Hitze und Trockenheit des Sommers die Arbeit und brachten die Kameraden an ihre Grenzen, denn allein das Atemschutzgerät hat ein Gewicht von 15 Kilogramm. Je nach Ausrüstungsgegenständen mussten die Einsatzkräfte so rund 25 bis 45 Kilogramm Extra-Gewicht tragen. Kein leichtes Unterfangen bei weit mehr als 25 Grad.

Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Alarmierungen in 2018 leicht zurück. Dafür hielt eine Brandserie die Kameraden der Einheit Rastede im Sommer ziemlich auf Trab.

Rastede Zu 122 Einsätzen ist die Freiwillige Feuerwehr Rastede im vergangenen Jahr ausgerückt, um der Bevölkerung zur Hilfe zu gekommen. Das berichtete jetzt Ortsbrandmeister Christian Ammermann auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Nach 130 Einsätzen im Jahr zuvor ging die Zahl der Alarmierungen damit leicht zurück.

Die Einsätze im vergangenen Jahr teilen sich auf in 71 Brandeinsätze und 51 Hilfeleistungseinsätze. „Bei diesen 122 Einsätzen waren wir insgesamt 3646 Stunden für unsere Mitbürger im Einsatz, um zu retten, schützen, löschen und zu bergen“, sagte Ammermann.

Freitag, 8. Februar 2019

600 Dienststunden bei 32 Einsätzen

Ofen 28 Männer und drei Frauen waren 2018 in der Freiwilligen Feuerwehr Ofen zur Stelle, wenn Mitbürger ihre Hilfe benötigten. Zu 32 Einsätzen rückte die Wehr im vergangenen Jahr aus. Dafür stehen rund 600 Stunden im Buch.

Ortsbrandmeister Andreas Aßmann berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Wehr von Brandeinsätzen und Hilfeleistungen. Der Umfangreichste Einsatz war an der Bloher Landstraße, wo bereits beim Eintreffen das gesamte Dach eines reetgedeckten Bauernhauses in Brand stand. Die Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen, trotz des massiven Löschangriffs konnte das Haus nicht gerettet werden. Für Lehrgänge fielen circa 200 Stunden an und circa 1200 Stunden für 45 Dienste wie die Weihnachtsbaum-Sammlung, Unterstützung des Ortsbürgervereins und die Absicherung einiger Veranstaltungen in der Gemeinde.

Freitag, 8. Februar 2019

Feuer bei Rügenwalder Mühle

Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge fuhren auf das Werksgelände. Laut NWZ-Informationen brannte es in der Frikadellenfertigung.

Bad Zwischenahn Zu einem großen Feuerwehreinsatz auf dem Betriebsgelände der Rügenwalder Mühle im Industriegebiet Kayhauserfeld in der Gemeinde Bad Zwischenahn wurden am Donnerstag gegen 13.30 Uhr Einsatzkräfte aus mehreren Wehren der Gemeinde gerufen.

Auf dem Gelände des Unternehmens war ein Feuer in einer Bratanlage für Frikadellen ausgebrochen. Nach Mitteilung des Unternehmens hatten sich Fettrückstände entzündet. Über die automatische Brandmeldeanlage wurden – zeitgleich zu Löschversuchen der Mitarbeiter – die Einsatzkräfte von zwei örtlichen Freiwilligen Feuerwehren alarmiert, die nach wenigen Minuten vor Ort waren. Unterdessen wurde der Alarm wegen der noch unklaren Lage ausgeweitet und weitere Kräfte mit zahlreichen Fahrzeugen hinzugerufen.

Beim Eintreffen der Wehren war das Feuer nach Mitteilung von Rügenwalder Mühle aber bereits erloschen und es bestand keine akute Gefahr mehr.

Osterscheps „Die gute Kameradschaft hat mich bewogen, hier mitzumachen.“ Wenn sich Dirk Sandstede an seine Gründe erinnert, warum er vor 50 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Osterscheps beigetreten ist, wird sofort das gute Miteinander genannt. „Und die Wettkämpfe haben mir gefallen. Davon gab es viele. Das war damals üblich.“

Heute ist der 69-Jährige in der Altersabteilung der Osterschepser Wehr, nimmt aber regelmäßig an Sitzungen und Treffen teil. Auch auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im Feuerwehrgerätehaus in Osterscheps war er anwesend, dieses Mal auch wegen seines Jubiläums.

Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff überreichte ihm eine Ehrenurkunde für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Von seinen Feuerwehrkameraden erhielt er einen Präsentkorb.

Apen Auf ein arbeitsintensives Jahr 2018 mit fast 7000 Stunden geleistete Arbeit blickte Apens stellvertretende Ortsbrandmeister Andre Bruns bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Apen zurück. Zu den 42 Einsätzen der Einheit gehörten 14 Brandeinsätze, 25 Hilfeleistungen und drei Fehlalarme. Bruns hob besonders den Flächenbrand auf einem Kornfeld hervor, bei dem im August ein Trecker und eine Ballenpresse in Brand geraten waren.

Als Teil der Kreisbereitschaft Ammerland waren Kameraden aus Apen auch beim Brand einer Papier- und Kartonfabrik in Varel und beim Moorbrand im Einsatz

Dienstag, 5. Februar 2019

Großer Rückhalt für Führungsteam

Halsbek Sechs Jahre lang haben Ortsbrandmeister Thomas Rohlfs und sein Stellvertreter Thomas Köpken die Freiwillige Feuerwehr Halsbek geführt – nun werden sie den Job weitere sechs Jahre lang übernehmen. Das entschieden ihre Kameraden während der Jahreshauptversammlung. Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann bedankte sich bei den beiden für die hervorragende Zusammenarbeit – auch auf Stadtebene – und freute sich über das sehr gute Wahlergebnis der beiden.

Doch nicht nur die Wahl, auch eine Bilanz stand auf dem Programm. So mussten die Einsatzkräfte der Wehr im vergangenen Jahr zehnmal zu Bränden ausrücken sowie 13-mal zu Hilfeleistungen. Darunter waren ein Dachstuhl- und Pkw-Brand, aber auch ein Verkehrsunfall oder eine Großtierrettung. Darüber hinaus wurden viele Stunden in die Aus- und Fortbildung gesteckt, denn „Schulungen sind eine der wichtigsten Säulen in der Freiwilligen Feuerwehr“, so Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann.

Dienstag, 5. Februar 2019

19-Jähriger tödlich verunglückt

Der junge Mann kam rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen zwei Bäume. Das Auto wurde völlig zerstört.

Westerstede Zu einem tragischen Unfall ist es am frühen Montagabend auf der Halsbeker Straße gekommen. Ein 19-Jähriger wurde dabei so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb.

Wie die Polizei mitteilte, war der Fahrer gegen 17 Uhr auf der Halsbeker Straße in Richtung Tarbarg unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er mit seinem Auto nach rechts von der Straße ab und prallte daraufhin gegen zwei Bäume. Der Zusammenstoß war so heftig, dass der Wagen des 19-Jährigen in zwei Teile gerissen wurde. Durch anwesende Ersthelfer am Unfallort wurden Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Der Beteiligte erlag jedoch noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Die Alterskameraden werden stets mit alarmiert – und sind dann im Feuerwehrhaus aktiv. Manchmal bringen sie Brötchen und Kaffee auch zum Einsatzort.

Metjendorf Immer wenn die Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Metjendorf zum Einsatz ausrücken, eilen wenig später auch Heino und Dieter Behrens ins Feuerwehrhaus und warten auf einen Anruf der Kameraden draußen. Der kommt in der Regel mit einer halben Stunde Vorlaufzeit für die beiden Brüder. Dann legen sie los, besorgen und schmieren Brötchen oder machen Bockwürste heiß und kochen Kaffee, Tee und Cappuccino – ganz nach Wunsch. Manchmal holen sie auch Kuchen ran. Und ab und an zuckeln sie mit allem auch raus zum Einsatz – etwa, wenn er länger dauert oder es sehr kalt ist. Dann werden die Aktiven auch am Einsatzort versorgt. „Für die Kameraden sind wir der ,Catering-Service‘“, lacht Dieter Behrens.

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