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Bei der Feuerwehr Aschhausen brennt’s

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 9. Januar 2016

Ortsfeuerwehr sucht Nachwuchs – Informationsabend am 9. Februar geplant

Von Markus Minten


Hoffen auf neue Kameraden: Hartmut Schaffer (von links), Liza Litschke, Stephan Bonk und Lars Schmidt Bild: Dieter Helms

Vor allem tagsüber wird es schwieriger, genügend Kameraden zu alarmieren. Interessierte erhalten eine gute Ausbildung.

Aschhausen „Es brennt wirklich!“ Ortsbrandmeister Hartmut Schaffer beschreibt die Situation der Freiwilligen Feuerwehr Aschhausen mit einem passenden Bild. Sechs Abgänge – vier in die Altersabteilung und zwei Umzüge – müssen verkraftet werden. Aus der 36 aktive Kameraden starken Stützpunktfeuerwehr ist eine mit 30 geworden.

„Und das bereitet uns schon Sorge“, sagt Schaffer. Zugleich versicherte der Ortsbrandmeister, dass niemand Angst haben müsse, dass die Feuerwehr nicht mehr einsatzfähig sei. Vor allem tagsüber sei eine ausreichende Zahl an Feuerwehrleuten aus der eigenen Einheit aber nicht mehr schnell zu garantieren. Der Grund: Viele Kameraden arbeiteten außerhalb. „Nach 17 Uhr ist das alles kein Problem“, so Schaffer. Tagsüber werde daher die Ortswehr Kayhauserfeld mit alarmiert.

Gesucht werden deshalb „interessierte Mitmenschen, die bereit sind, in einem professionellen Team mitzuwirken, Verantwortung für ihre Mitbürger zu übernehmen und sich ehrenamtlich engagieren wollen.“ Von 16 bis 55 Jahren sind Frauen und Männer gleichermaßen willkommen. Interessierte sollten in Aschhausen, Aschhauserfeld oder Kayhausen oder umzu wohnen. Aber auch im Industriegebiet arbeitende Kameraden anderer Einheiten seien mit einer Doppelmitgliedschaft willkommen, so Schaffer. So könnte das Personalproblem am Tage aufgefangen werden.

„Bieten können wir eine tolle Kameradschaft und eine gute Ausbildung“, so Schaffer. Vor allem bei Letzterem könne Aschhausen mit Besonderem aufwarten: 1985 wurde der Strahlenschutzes im Ammerland an die Einheit übergeben, 2004 wurde sie dem Gefahrgutzug des Landkreises angegliedert, mit dem Bereich der Dekontamination. Ausbildung und Übungen seien dadurch besonders vielfältig und interessant.

Wer sich eine solche Aufgabe vorstellen kann, sollte sich den 9. Februar vormerken. An dem Dienstag informieren die Aschhauser Kameraden Interessierte über ihre Einheit und deren Aufgaben. Gäste sind ab 19.30 Uhr zu einem unverbindlichen Infoabend in der Heinrichstraße 15 willkommen. Wer an diesem Abend keine Zeit hat, kann auch zu den regulären Diensten (erster Dienstag und dritter Donnerstag im Monat ab 20 Uhr) ins Feuerwehrhaus kommen.

Acht Ortswehren mit fast 500 Mitgliedern

Die Gemeinde Bad Zwischenahn hat acht Freiwillige Feuerwehren. In ihnen verrichten fast 500 Feuerwehrmänner und -frauen ihren Dienst, darunter über 280 Aktive, fast 140 Alterskameraden und 50 Jugendfeuerwehrmitglieder. Hinzu kommen künftig Kinderfeuerwehren mit 23 Kindern in Ohrwege (Start: 30. Januar) und 20 Kindern in Ofen (Start: 12. März).

Die Wehren gliedern sich in die beidem Schwerpunktfeuerwehren Bad Zwischenahn (57 aktive Mitglieder) und Elmendorf (43), die drei Stützpunktfeuerwehren Aschhausen (30), Ofen (33) und Petersfehn (55) sowie Wehren mit Grundausstattung in Dänikhorst (24), Kayhauserfeld (18) und Ohrwege (26).

 

 

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