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Neues Haus für die Feuerwehr

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 9. Januar 2016

Auch Sanierung wurde in Friedrichsfehn erwägt – Neubau mit Vorteilen

Von Doris Grove-Mittwede


Eng ist es in der Friedrichsfehner Fahrzeughalle. Der Schrank mit der Einsatzkleidung für die Feuerwehrkameraden steht unmittelbar neben den Fahrzeugen.Im Bild Friedrichsfehns Ortsbrandmeister Uwe Hilgen Bild: Doris Grove-Mittwede

Voraussichtlich 2017 kann das Projekt umgesetzt werden. Rund 1,25 Millionen Euro würde ein neues Feuerwehrhaus in Friedrichsfehn kosten.

Friedrichsfehn „Wir freuen uns sehr, dass in den politischen Gremien der Gemeinde Edewecht über unser Feuerwehrgerätehaus in Friedrichsfehn beraten wurde und dass ein Neubau für unser Domizil an der Friedrichsfehner Straße im Gespräch ist“, sagt Friedrichsfehns Ortsbrandmeister Uwe Hilgen.

Voraussichtlich im nächsten Jahr soll die Wehr des großen Dorfes, der 35 aktive Kameraden, 14 Alterskameraden und 20 Kinder und Jugendliche angehören, ein neues Domizil erhalten. Die Kosten für den Neubau werden von der Gemeindeverwaltung in Edewecht mit rund 1,25 Millionen Euro veranschlagt.

Am Friedrichsfehner Feuerwehrgerätehaus nagt der Zahn der Zeit. Das Gebäude an der Friedrichsfehner Straße 8 stammt aus dem Jahr 1980 und ist sanierungsbedürftig.

Vor allem zwei Punkte seien es, erklärt OBM Uwe Hilgen auf Anfrage der NWZ  , die die Mitarbeiter der Feuerwehrunfallkasse bei ihrer Begehung im vergangenen Jahr kritisiert hätten: die enge Fahrzeughalle, an dessen Seite sich unmittelbar neben den geparkten Fahrzeugen der Schrank mit der Einsatzkleidung der aktiven Feuerwehrleute befände und die Gestaltung der Auffahrt, auf der sich ausrückende Fahrzeuge und ankommende Kameraden begegneten. Heutzutage würden getrennte Zu- und Ausfahrten gefordert.

Im November 2015 hatte sich der Feuerwehrausschuss des Edewechter Rates mit dem Thema Friedrichsfehner Feuerwehrgerätehaus beschäftigt. Dabei hatte die Gemeindeverwaltung Entwürfe für einen Umbau und einen Neubau vorgestellt.

Bei einem Umbau müsse man das Gebäude komplett entkernen und die meisten Wände entfernen, hatte es geheißen. Der Schlauchturm müsse weichen, um die volle Breite der vorhandenen Halle nutzen zu können. Fraglich sei dann jedoch, ob die Dachkonstruktion noch standsicher sei. Besprechungs- und Schulungsräume könne man im Obergeschoss herrichten, dann habe man jedoch keine Barrierefreiheit.

Einen Neubau könne man so herrichten, dass es künftig auch getrennte Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge und ankommende Kameraden gäbe. Die Barrierefreiheit spreche zudem für einen Neubau. Außerdem könnte man mit einer großen Werkstatt und einem großen Besprechungsraum mit Küche den Wünschen der Friedrichsfehner Wehr entgegenkommen, hatte es aus der Verwaltung geheißen. Die Kosten für einen Umbau wurden auf 1,1 Millionen Euro geschätzt, für einen Neubau auf 1,25 Millionen. Der Fachausschuss befürwortete einen Neubau.

„Ein Neubau hätte für unsere Wehr viele Vorteile. Das wäre für den weiter wachsenden Ort Friedrichsfehn eine Investition in die Zukunft“, sagt OBM Hilgen. Bei einem Neubau könnten neben den getrennten Zu- und Ausfahrten, mehr Räumen für verschiedene Zwecke, einem zeitgemäßen Umkleidebereich, Lagermöglichkeiten, und der Barrierefreiheit auch energetische Aspekte ganz anders als bei einem Umbau berücksichtigt werden.


Das Feuerwehrhaus in Friedrichsfehn mit einem eigenen Schlauchturm zum Trocknen der Feuerwehrschläuche stammt aus dem Jahr 1980 und ist sanierungsbedürftig. Damit die Wehr für die Zukunft gut aufgestellt ist, hat die Politik einen Neubau befürwortet.

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