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Der Freiwilligen Feuerwehr seit 60 Jahren verbunden

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 25. Januar 2016

Früherer Ortsbrandmeister August Frahmann in Friedrichsfehn für Engagement ausgezeichnet

Von Erhard Drobinski


Ehrung (hinten, von links): der stellvertretende Ortsbrandmeister Christian Niedrig, der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses Dr. Hans Fittje, Ortsbrandmeister Uwe Hilgen, Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff, Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr, Ehrengemeindebrandmeister Enno Gerdes-Röben, sowie (vorne, von links) Marga Frahmann und August Frahmann mit Bürgermeisterin Petra Lausch Bild: Erhard Drobinski

Friedrichsfehn Mit 20 Jahren trat August Frahmann der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn bei, zu einer Zeit, in der er sich für den Einsatz noch eine Jacke leihen musste, einen schwarzen Helm auf dem Kopf und an den Füßen Gummistiefel trug. Am Sonntag wurde er mit dem Ehrenzeichen der Feuerwehr für seine 60-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Kameraden aus der Altersabteilung und aktive Kameraden kamen im Feuerwehrgerätehaus zusammen, um mit Frahmann zu feiern. Bevor gegrillt wurde, bekam er einige Auszeichnungen und Präsente überreicht. Neben einer Urkunde und dem Ehrenzeichen der Feuerwehr erhielt er einen großen Präsentkorb.

Bürgermeisterin Petra Lausch schilderte den Werdegang des heute 80-Jährigen. Bereits vier Jahre nach seinem Eintritt wurde er zum Ortsbrandmeister gewählt und füllte diese Position von 1960 bis 1984 aus. Von 1975 bis 1984 war er auch stellvertretender Gemeindebrandmeister. 1976 erhielt er das Feuerwehrehrenkreuz in Silber, eine Auszeichnung, die für besondere Dienste überreicht wird.

„Er hatte sich für die Feuerwehr entschieden, weil er die Notwendigkeit erkannt hatte, da zu sein, wenn andere Menschen in Notlagen waren“, lobte Petra Lausch das ehrenamtliche Engagement. Damals gab es bei den Einsätzen noch keine Atemschutzgeräte oder Meldeempfänger, wie Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr bemerkte. Während seiner Zeit als Ortsbrandmeister durfte Frahmann auch die Einweihung des Feuerwehrgerätehauses in Friedrichsfehn 1980 miterleben. „Er gehörte zu denen, die vom Feuerwehrmann gleich zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden. Der Oberfeuerwehrmann wurde übersprungen“, ließ Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff die Vergangenheit aufleben.

Sein Arbeitgeber habe ihm immer die Zeit gegeben, auch während der Dienstzeit feuerwehrdienstliche Belange zu erledigen. „Dieses Entgegenkommen von Arbeitgebern würden wir uns auch heute wünschen. Bei der Freiwilligen Feuerwehr sind wir darauf angewiesen, dass der Arbeitgeber diese Arbeit unterstützt. Sonst dürfte es nicht mehr ganz so einfach werden“, führte Ortsbrandmeister Uwe Hilgen aus.

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