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Pflichtbewusstsein des Jubilars besonders betont

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 8. Februar 2016

Onno Jochens seit 50 Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert

Von Erhard Drobinski


Ehrung in Osterscheps (von links): der stellvertretende Ortsbrandmeister Arno Watermann, der stellvertretende Gemeindebrandmeister Uwe Hilgen, Bürgermeisterin Petra Lausch, Jubilar Onno Jochens, Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr, Ortsbrandmeister Rolf-Jürgen Tatje und Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff Bild: Erhard Drobinski

Osterscheps Beförderungen und eine Ehrung standen am Freitag im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Osterscheps. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Rolf-Jürgen Tatje trafen sich im Feuerwehrgerätehaus in Osterscheps die aktiven Kameraden und Kameradinnen sowie die Mitglieder der Altersabteilung, um besonders den Hauptfeuerwehrmann Onno Jochens zu ehren, der für seine 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und dem Ehrenzeichen der Feuerwehr ausgezeichnet wurde.

Bürgermeisterin Petra Lausch hob das Pflichtgefühl des Jubilars hervor. Wenn er sich einem Verein zuwendet, dann sei er konsequent dabei. So feiert er neben seinem Jubiläum in der Freiwilligen Feuerwehr auch seine 60-jährige Mitgliedschaft im Boßelerverein Westerscheps.

Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff machte deutlich, dass sich seit dem Eintritt in die Osterschepser Feuerwehr am 15. Januar 1966 doch einiges verändert hatte. Damals war die Schutzausrüstung nicht so komplett wie heute, riesige Funkgeräte hielten Einzug, während Atemschutzgeräte vor 50 Jahren noch kein Thema waren. Auch stand vor einem halben Jahrhundert das Löschen von Bränden im Mittelpunkt der Feuerwehrarbeit, während heute die Feuerwehren bei zwei Drittel ihrer Einsätze zu Hilfeleistungen gerade im Straßenverkehr herangezogen werden.

Mit 18 Einsätzen hatte die Schepser Feuerwehr ein relativ ruhiges Jahr 2015. „Das ist aber auch gut so“, betonte Petra Lausch. Umso mehr Zeit blieb für Übungen, um im Einsatzfall alle anfallenden Aufgaben lösen zu können.

Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr beschäftigt zurzeit eine Änderung der Leitungsquerschnitte beim Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV). Um die Qualität des Trinkwassers zu erhalten, werden Leitungen mit einem anderen Durchmesser verlegt, was beim Löschen von Großbränden letztendlich zu einem Wasserverlust führen könne. Die Bemerkung eines Mitarbeiters des OOWV, wieder Löschteiche anzulegen, lehnt Hoffbuhr ab. „Wir wollen nicht wieder in die 60er Jahre zurück.“

Mit ihrem Ansinnen, das Feuerwehrgerätehaus zu erweitern, ist die Feuerwehr Osterscheps in der Gemeindeverwaltung zwar nicht auf taube Ohren gestoßen, muss sich aber noch etwas gedulden. Der Ausschussvorsitzende für das Feuerwehrwesen in der Gemeinde Edewecht, Dr. Hans Fittje, hält entsprechende Forderungen für richtig. So dürfe es eigentlich nicht mehr sein, dass sich in der Fahrzeughalle gleichzeitig die Schutzbekleidung befindet. Doch mit dem Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Friedrichsfehn sind zumindest für die beiden kommenden Jahre die Haushaltsmittel gebunden. Danach wird das Feuerwehrgerätehaus in Osterscheps Thema in den entsprechenden Fachausschüssen werden.

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