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Feuerwehr Wiefelstede rückt zu weniger Einsätzen aus

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 11. Februar 2016

Ortsbrandmeister zieht Jahresbilanz – Kindergruppe kommt gut an

Wiefelstede „2015 war im Vergleich zum Vorjahr einsatztechnisch deutlich ruhiger“, berichtete Ortsbrandmeister Dennis Koopmann bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Wiefelstede. Die Zahl der Einsätze sank von 43 in 2014 auf 35 in 2015. Auch die Fehlalarme waren mit vier Alarmierungen im Vergleich zum Rekordwert von 14 in 2014 rückläufig.

Im Jahresdurchschnitt haben 31 Kameraden an jedem Dienst teilgenommen. „Das ist aus meiner Sicht ein sehr guter Wert, der aber auch notwendig ist, um unsere Aufgaben als Feuerwehr erfüllen zu können“, sagte der Ortsbrandmeister.

Die Anzahl der Kameraden, die an einem Einsatz teilnehmen, schwanke allerdings und sei abhängig von der Alarmierungszeit. Während bei Einsätzen in der üblichen Feierabendzeit und nachts nahezu alle Plätze auf den Einsatzfahrzeugen besetzt seien, fehlten einige bei Einsätzen tagsüber. Leider halte der Trend an, dass immer mehr Kameraden nicht in der Gemeinde arbeiten und daher tagsüber für Einsätze nicht zur Verfügung stehen. Durchschnittlich waren in 2015 jeweils 20 Kameraden bei einem Einsatz vor Ort.

Um sich fortzubilden, nahmen die Wiefelsteder Kameraden an zahlreichen Lehrgängen teil, darunter die Themen Erste Hilfe und Wasserrettung. Auch eine Einweisung in den neuen Rüstwagen bekam die Wehr. Die Feuerwehr hatte den Rüstwagen im März in einer kleinen Feierstunde offiziell in Empfang genommen. Bei der letzten Jahreshauptversammlung hatte Koopmann bereits über die Bemühungen um einen neuen Einsatzleitwagen berichtet. Der sollte ursprünglich im Sommer 2015 beschafft werden. Die Planungen haben sich allerdings verzögert. Nun rechnet Koopmann mit einer Auslieferung im ersten Quartal 2017.

Stolz ist Koopmann auf die Nachwuchsarbeit. Im September hatte die Feuerwehr Wiefelstede eine Kinderfeuerwehr gegründet. 15 Jungen und Mädchen treffen sich seitdem alle zwei Wochen im Feuerwehrhaus und bekommen unter der Aufsicht von Kinderfeuerwehrwart Karl-Heinz Jürgens und seinen vier Betreuerinnen einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr. „Und das kommt so gut an, dass alle Gründungsmitglieder noch dabei sind“, gab Koopmann bekannt. 2016 wird das erste Kinderfeuerwehrmitglied in die Jugendfeuerwehr wechseln. „Der Aufwand und das Engagement lohnen sich bereits jetzt. Die Entscheidung zur Gründung der Kinderfeuerwehr war richtig“, findet der Ortsbrandmeister.


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