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Nächstes Einsatzziel: Unterkarpaten

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 14. April 2016

Stadt Westerstede veräußert altes Feuerwehrauto in die Ukraine

Von Wolfgang Alexander Meyer


Vertreter der Stadt Westerstede um Bürgermeister Groß (vierter von links) übergaben das LF 16 an die ukrainische Delegation.

Westerstede 32 Jahre Dienstzeit hat das Löschgruppenfahrzeug 16 (LF 16) der Freiwilligen Feuerwehr Westerstede hinter sich. Seit anfang März ist es durch das modernere LF 20 ersetzt worden (die NWZ  berichtete).

Das Ende der Dienstzeit in Westerstede bedeutet für das Fahrzeug aber noch nicht die generelle Ausmusterung. Am Dienstag holten Pastor Szehljanik und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus der Kirchengemeinde Unterkarpaten in der Ukraine das Feuerwehrauto ab, um es weiter zu nutzen.

Wie die Stadt Westerstede mitteilte, sollte das ausgemusterte LF 16 auf Antrag des Ratsherren Reinhold Weerts in ein Dorf in Slowenien veräußert werden. Erschwerte Einfuhrbestimmungen hätten diesen Plan jedoch unmöglich gemacht. Stattdessen habe man das Fahrzeug deshalb in die ukrainische Kirchengemeinde verkauft.

Die Brandbekämpfung vor Ort werde derzeit durch ein staatlich betriebenes Löschfahrzeug betrieben, das 20 Kilometer entfernt stationiert sei. Begrenzt vorhandene Ressourcen würden ein Ausrücken des Fahrzeuges im Ernstfall erschweren, so dass es keine verlässliche Brandbekämpfung gebe.

Aus diesem Grund habe die Kirche diese Aufgabe übernommen und mehrere freiwillige Feuerwehren gegründet, die durch das LF 16 mit fest installiertem Wassertank und Pumpe in ihrer Arbeit gestärkt werden sollen.

Zusammen mit dem Fahrzeug übergab die Stadt auch ausgemusterte Funktechnik und Einsatzkleidung der Gemeinde Zetel. Pastor Andreas Kahnt, der 15 Jahre in Zetel als Gemeindepfarrer tätig war, stellte die Verbindung zwischen der ukrainischen Kirchengemeinde und der Freiwilligen Feuerwehr Zetel her.

Die Feuerwehrkameraden aus der Ukraine freuten sich sehr über das neue Fahrzeug und die Ausrüstungsgegenstände. Sie seien überzeugt gewesen, dass das Fahrzeug und die Utensilien in der Ukraine noch gute Dienste leisten können. Eine Einweisung in die Handhabung der feuerwehrtechnischen Arbeitsgeräte durch die heimische Kameraden war natürlich inklusive.

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