Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Entwicklung beim Nachwuchs stimmt Feuerwehr froh

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 18. April 2016
38 Wehren im Landkreis mit fast 1500 aktiven Mitgliedern – Kritik an Landespolitik
Von Markus Minten


Peter Sparkuhl vom Oldenburgischen Feuerwehrverband (v. r.) zeichnete die drei Ortsbrandmeister Erich Bischoff (Ipwege-Wahnbek), Manfred Stamer (Husbäke) und Rolf Windhorst (Jeddeloh II) aus. Bild: Markus Minten

Torsholt Gut aufgestellt sieht Andree Hoffbuhr, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Ammerland, die 38 Freiwilligen Wehren im Landkreis. Der Kreisbrandmeister verwies auf der Verbandstagung am Sonntag im „Gasthof Dierks“ in Torsholt vor allem auf die positive Entwicklung beim Nachwuchs: Mit der Gründung von mittlerweile sechs Kinderfeuerwehren und 15 Jugendfeuerwehren sei man auf dem richtigen Weg. Ende 2015 waren 309 Jugendliche und 65 Kinder (bei noch vier Kinderfeuerwehren) Mitglied. 1493 Kameraden in der aktiven Abteilung bilden das Rückgrat der Wehren.

752 Einsätze verzeichnet Hoffbuhrs Jahresbericht. Hilfeleistungen machen mit 559 den größten Anteil aus. 95 Mal mussten die Kameraden Brände löschen. Der durch Feuer angerichtete Schaden wird auf rund 8 Millionen Euro geschätzt, Werte in Höhe von fast 8,3 Millionen Euro konnte die Feuerwehr durch ihren Einsatz erhalten.

Landrat Jörg Bensberg sprach allen Feuerwehrleuten im Namen des Landkreises Anerkennung aus und dankte für den „selbstlosen Einsatz für Ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl“. Alle Feuerwehrleute hätten eines der größten Versprechen gegeben, das man der Allgemeinheit machen könne: „Sie alle haben sich bereit erklärt, Leben zu retten. Und Sie alle sind bereit, dafür im Notfall Ihr eigenes Leben zu riskieren.“ Ohne die Freiwilligen gehe nichts, betonte er.

Deshalb sei dem Landkreis und seinen Gemeinden viel daran gelegen, jede Art von ehrenamtlicher Tätigkeit nach Kräften zu unterstützen, vor allem die Arbeit der Feuerwehren. Bensberg versicherte, dass Landkreis und Gemeinden weiterhin alles tun würden, die Arbeitsbedingungen der Kameraden zu verbessern.

Dass die Kommunen sich auf höhere Abgaben an den Feuerwehrverband einstellen müssten, betonte Peter Sparkuhl, stellvertretender Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes. Während er die Zusammenarbeit mit Gemeinden und Landkreisen lobte, ging er „mit den Politikern da oben“ hart ins Gericht. „Wir werden zwar angehört, die machen aber sowieso, was sie wollen“, meinte er mit Blick auf die Landespolitik und die Diskussion um ein neues Brandschutzgesetz.

Mit den Ortsbrandmeistern Erich Bischoff (Ipwege-Wahnbek), Manfred Stamer (Husbäke) und Rolf Windhorst (Jeddeloh II) zeichnete Sparkuhl drei Beispiele für langjähriges Engagement mit dem Landesfeuerwehrabzeichen in Silber aus.

Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok