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Deckbulle stürzt in tiefen Güllekeller

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 8. Juni 2016

Freiwillige Feuerwehr Hahn kann Tier mit einem Kran herausziehen

Von Frank Jacob


Gerettet: Mit Hilfe eines Krans holte die Feuerwehr den Bullen aus einem Güllekeller, in den er gestürzt war. Bild: Feuerwehr

Bekhausen Ein Deckbulle ist am Dienstag in einen Güllekeller gestürzt und konnte erst von der Feuerwehr aus der Notlage gerettet werden. Um 13.39 Uhr war die Freiwillige Feuerwehr Hahn alarmiert worden. 13 Kameraden rückten nach Angaben von Ortsbrandmeister Thorsten Menke umgehend zu dem landwirtschaftlichen Betrieb an der Straße Bekhauser Esch aus. Dort hatte sich das Unglück in einem Stall ereignet.

Eine der Platten, die den etwa zweieinhalb bis drei Meter tiefen Güllekeller vom Stall trennen, war offenbar gebrochen. Dadurch rutschte der Deckbulle in die Grube, in der die Gülle etwa einen Meter hoch stand. Zwar versackte der Bulle nicht komplett, in dem Keller herrscht jedoch Sauerstoffmangel.

Wie Menke berichtet, wurde gleich begonnen, die Gülle abzupumpen. Außerdem wurden sämtliche Luken geöffnet, um Sauerstoff zuzuführen. Die Einheit Hahn habe gleichzeitig einen Kran der Feuerwehr in Elmendorf angefordert. „Das ist das einfachste Mittel, um einen Bullen aus einer solchen Lage zu retten“, sagt Menke.

Mit Hilfe eines Wasserstrahls trieben die Einsatzkräfte den Bullen zu der Öffnung, durch die er in den Keller gerutscht war. Ein am Kran befestigter Schlauch reichte dann aus, um das Tier aus der Grube zu ziehen. Um 15.15 Uhr war der Bulle gerettet. Für die Freiwillige Feuerwehr Hahn war es der erste Einsatz dieser Art. Ein Tierarzt verfolgte die Rettungsaktion. Er äußerte sich Menke zufolge optimistisch, dass sich das Tier wieder erholen werde.


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