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Feuer in Bad Zwischenahner Ortskern

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 10. Juni 2016

Von Markus Minten


Mit vereinten Kräften bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen im Dachgeschoss der Bäckerei Neteler vom Boden und von der Drehleiter aus. Bild: Markus Minten

Das Feuer war am frühen Abend im Dachgeschoss ausgebrochen. Eine Frau erlitt einen Schock. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Zwischenahn wurde unterstützt von der Einheit Elmendorf und Fahrzeugen der Technischen Zentrale des Landkreises Ammerland.

Bad Zwischenahn Feuer im Ortskern von Bad Zwischenahn (Landkreis Ammerland): Am frühen Donnerstagabend stand ein Wohn- und Geschäftshaus in der Georgstraße 6 in Flammen. Im Erdgeschoss ist die Bäckerei Neteler samt Backstube untergebracht, im ersten Obergeschoss und im Dachgeschoss insgesamt vier Wohnungen.

Ausgebrochen ist das Feuer nach ersten Erkenntnissen im Dachgeschoss des Gebäudes. Vier Menschen befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks laut Polizei in dem Haus, konnten dieses aber selbstständig und körperlich unverletzt verlassen. Eine Frau, eine Angestellte der Bäckerei, erlitt nach Angaben der Polizei einen Schock.

Zur Ursache des Brandes konnte die Polizei am Abend noch nichts sagen. Sie beschlagnahmte die Brandstelle, die Tatortgruppe Oldenburg nahm Ermittlungen auf. Die vier Wohnungen sind laut Feuerwehr derzeit nicht bewohnbar. Wie groß der Wasserschaden an der im Erdgeschoss befindlichen Bäckerei sowie an den Wohnungen im ersten Ober- und im Dachgeschoss ist, war am Donnerstagabend unklar. Ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude konnte die Feuerwehr verhindern.

Um 18.34 war der Notruf eingegangen. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Zwischenahn rückte, unterstützt von der Einheit Elmendorf und Fahrzeugen der Technischen Zentrale des Landkreises Ammerland, aus. Die dort stationierte Drehleiter wurde auf dem Weg zum Einsatz unweit der Brandstelle noch an den geschlossenen Bahnschranken aufgehalten. Insgesamt waren fast zehn Fahrzeuge und einige Dutzend Feuerwehrleute am Einsatz beteiligt.

Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen Flammen aus dem Dach. Die Feuerwehr bekämpfte den Brand zunächst von außen von der Drehleiter sowie vom Boden aus, später mit zwei Trupps unter Atemschutz auch von innen. Nach rund 45 Minuten waren die Flammen gelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde anschließend nach weiteren Glutnestern gesucht.

Ein Bewohner des Hauses hatte zunächst noch versucht, die Flammen selber zu löschen. Als dies nicht gelang, hatte er die Feuerwehr alarmiert.

Die Georgstraße blieb für die Dauer des Einsatzes gesperrt. Schnell fanden sich im Umfeld zahlreiche Schaulustige ein. Teilweise ignorierten diese die Absperrbänder der Feuerwehr und liefen mitten durch die Einsatzstelle.


Die Westseite des Daches wurde durch die Flammen und den Löscheinsatz komplett zerstört. Bild: Markus Minten
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