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Flammen vernichten Wohnhaus in Nethen

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 11. August 2016

Keine Menschen zu Schaden gekommen – Experten der Polizei nehmen Ermittlungen auf

Von Frank Jacob


Nur noch Trümmer: Brandermittler Michael Rösner von der Polizei in Westerstede sucht am Mittwochnachmittag in dem Wohnhaus am Mollberger Weg in Nethen nach dem Ausgangspunkt und der Ursache des Feuers. Bild: Frank Jacob

65 Feuerwehrleute kämpften in der Nacht gegen das Feuer. Das Gebäude konnten sie jedoch nicht retten.

Nethen Noch immer liegt Brandgeruch in der Luft. Das völlig verkohlte Dachgerüst ragt am Mittwochnachmittag in den blauen Himmel, nur die Grundmauern des Einfamilienhauses am Mollberger Weg in Nethen stehen noch. Die Eingangstür wurde von der Polizei mit rot-weißem Flatterband abgesperrt. Drinnen ermitteln die Experten der Westersteder Polizei.

„Zur Brandursache können wir derzeit noch nichts sagen. Die Ermittlungen dauern an“, sagt Michael Rösner. Der Kriminalhauptkommissar leitet beim Polizeikommissariat in Westerstede das Arbeitsfeld 1, das bei Bränden zuständig ist. Zusammen mit einem Kollegen sucht er zwischen verkohltem Holz und herabgestürzten Dachpfannen nach der Stelle, an der das Feuer ausbrach.

Rückblick: Um 23.35 Uhr wird die Freiwillige Feuerwehr Hahn am späten Dienstagabend alarmiert. Gemeldet wird ein Wohnungsbrand am Mollberger Weg. Ein vorbeifahrender Taxifahrer hatte das Feuer entdeckt.

Als die ersten Einsatzkräfte eintreffen, schlagen die Flammen aus dem Dach des Gebäudes. „Das Haus stand in Vollbrand“, berichtet Thorsten Menke, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hahn, am Mittwoch. 65 Einsatzkräfte der Einheiten Hahn, Rastede, Südbäke und Wiefelstede kämpfen in der Nacht gegen die Flammen. Retten können sie das Gebäude jedoch nicht. Um 2.30 Uhr beenden sie den Einsatz.

Am Mittwochnachmittag, rund 15 Stunden nach dem Brand, bestätigt Brandermittler Rösner: „Wir gehen von einem wirtschaftlichen Totalschaden aus.“ Das Obergeschoss und die Zwischendecke aus Holz wurden komplett zerstört. Das Erdgeschoss gleicht einem Trümmerfeld. Vermutlich muss das Haus abgerissen werden.

Menschen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden. Das Haus war unbewohnt. Rösner berichtet, dass es im April verkauft worden war. Die neuen Eigentümer hatten begonnen, das Gebäude zu sanieren. Deshalb war das Haus nicht eingerichtet. Aber: „Strom war vorhanden“, sagt Rösner und fügt an: „Deshalb ermitteln wir auch, ob ein technischer Defekt das Feuer auslöste.“


Flammen im Dachstuhl: Die Freiwilligen Feuerwehr bekämpften den Brand in der Nacht. Bild: 261News/Andre van Elten

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