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Aus Wunsch wird Wirklichkeit

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 15. August 2016

Grundsteinlegung für Neubau des Gerätehauses – Bürgermeister zu Gast

Von Hildburg Lohmüller


Für die Ewigkeit: Bei der Grundsteinlegung am Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Vreschen-Bokel mauerten Bürgermeister Matthias Huber und Ortsbrandmeister Mario Borchers ein gefülltes Kupferrohr ein. Bild: Hildburg Lohmüller

Seit 15 Jahren wurde nach einem neuen Standort gesucht. Das Grundstück umfasst nun rund 1,6 Hektar Fläche.

Vreschen-Bokel Eine NWZ  vom 12. August 2016, das Gemeindejournal Apen 4/2016, einige Euro-Münzen, ferner ein Fünf-Euro-Schein und eine Zehn-Euro-Münze, je ein aktuelles Gruppenfoto der Jugendfeuerwehr und der gesamten Einheit, Gebäudepläne, Urkunde der Grundsteinlegung und eine Postkarte der Gemeinde Apen: Das ist der Inhalt eines 60 Zentimeter langen Kupferrohres. Jetzt erfolgte unter den Augen zahlreicher Gäste, Feuerwehrkameraden, Ratsmitglieder, Mitarbeiter des Bauamtes, Vertreter örtlicher Vereine, beteiligter Firmen und Nachbarn die Grundsteinlegung für den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Vreschen-Bokel. Bürgermeister Matthias Huber und Ortsbrandmeister Mario Borchers legten Hand an und mauerten das kupferne Rohr im Hohlstein ein.

„Ein seit vielen Jahren gehegter Wunsch der Feuerwehreinheit Bokel-Augustfehn nach einem neuen Feuerwehrgerätehaus wird jetzt Wirklichkeit“, betonte Huber. In den vergangenen 15 Jahren sei immer wieder nach einem geeigneten Standort für ein neues Feuerwehrgerätehaus der Einheit Bokel-Augustfehn gesucht worden.

Das bisherige Gebäude habe nicht mehr der energetischen Situation entsprochen, ebenso sei die Einhaltung der Vorgaben aus den Feuerwehrrichtlinien nicht mehr gewährleistet gewesen. „Es musste gehandelt werden“, so Huber. Erfreut sei man, dass die Erbengemeinschaft Frerichs das rund 1,6 Hektar große Areal, Hauptstraße 615 – direkt gegenüber dem alten Feuerwehrgebäude – an die Gemeinde Apen verkauft habe.

In einem Bauleitplanverfahren sei der Standort der Feuerwehr abgesichert und gleichzeitig im nördlichen Teil ein kleines Wohngebiet ausgewiesen worden. Nachdem für den damaligen Mieter des Gebäudes eine Lösung gefunden worden sei, konnte das alte Objekt abgerissen und die Planung für den Feuerwehrneubau mit der Aper Architektin Karin Tönjes vorbereitet werden. Huber freute sich, dass zwei heimische Firmen beim Ergebnis der Ausschreibung – für Rohbau- und Erdbauarbeiten und für Heizung und Sanitär – den Zuschlag erhalten haben.

„Wir haben viele Jahre auf diesen Termin warten müssen – nun ist es endlich soweit“, erklärte der Bürgermeister. Er wünschte weiterhin einen guten Bauverlauf für das moderne Gebäude, das auch auf künftige Veränderungen im Feuerwehrwesen reagieren könne.

Im Anschluss daran fand ein gemütliches Beisammensein im alten Feuerwehrhaus statt.

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