Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Ernstfall bei Wettkampf geprobt

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 22. August 2016

Wiefelsteder Feuerwehren messen sich auf dem Sportplatz in Spohle

Von Eilert Freese


Zwar nicht so groß wie ein richtiges Haus, aber auch nicht ungefährlich: Bei dem Freundschaftswettkampf in Spohle galt es in voller Montur ein Häuschen gefüllt mit Stroh zu löschen. Bild: Eilert Freese

Sechs Wehren mussten einige Aufgaben bewältigen. Lob gab es von Bürgermeister Pieper.

Spohle Die sechs Wiefelsteder Feuerwehren hatte die Freiwillige Feuerwehr Spohle kürzlich auf dem Sportplatz zu einem Freundschaftswettkampf eingeladen. Mangels Masse konnte unter den Jugendfeuerwehren der Gemeinde kein Wettbewerb ausgetragen werden. Dafür bot aber die Jugendfeuerwehr Wiefelstede eine (fast) professionelle Show einer Feuerlöschszene. Paul (11) und Marlon (13) „sind ganz cool“ wie sie sagen. Von Aufregung keine Spur. Timo (12) gibt zu, doch ein bisschen aufgeregt zu sein. „Ich habe noch nie ein richtiges Feuer gelöscht“, sagt der Schüler.

Gelöscht werden musste ein „Haus“ in der Größe einer Hundehütte. Als die ersten Flammen aus dem improvisierten Gebäude schlagen, ruft Heiko Pold von der Wiefelsteder Wehr die 112 und meldet das Feuer. „Ich habe ein Problem, mein Haus brennt“, schreit er ins Telefon.

Zügig und nahezu wie in einem Ernstfall verlassen elf Jugendliche das Löschfahrzeug in Schutzanzügen und mit Helm auf dem Kopf – jetzt muss jeder Handgriff sitzen. In wenigen Minuten wird aus dem lodernden Häuschen ur noch eine qualmende Masse. „Das haben meine Jungs gut gemacht“, lobt der Jugendwart der Feuerwehr Wiefelstede, Andreas Grüß, seine fleißigen „Mannen“.

Auch die jungen Kameradinnen und Kameraden von der Jugendfeuerwehr Metjendorf sind voll des Lobes: „Man muss bedenken, dass unsere Kameraden noch nie aus dem Fahrzeug gelöscht haben, sondern immer nur aus dem Wasserbecken“, rühmt Lena Hauken (17) von der Jugendfeuerwehr Metjendorf ihre Kollegen. Noah Andersson ist ebenfalls begeistert: „Sie sind noch sehr jung und man muss die Aufregung bedenken“, meint der 16-jährige.

Auch bei den neun Gruppen der sechs aktiven Feuerwehren aus der Gemeinde Wiefelstede, die im echten Wettkampf antreten, geht es auf dem Sportplatz heiß her. Sie müssen nacheinander drei Hindernisse mit gezieltem Wasserstrahl zum „Kippen“ bringen. Bürgermeister Jörg Pieper lobt bei der Siegerehrung die Leistungen der Feuerwehrleute. „Es ist schön, dass diese Tradition der Freundschaftswettkämpfe aufrecht erhalten wird.“

Angetreten waren die Feuerwehr Wiefelstede (Gruppe 1 und 2), Feuerwehr Metjendorf, die Feuerwehr Gristede (Gruppe 1 und 2), Feuerwehr Neuenkruge-Borbeck, Feuerwehr Mollberg und die Feuerwehr Spohle (Gruppe (1 und 2).


Geschick und Zielvermögen waren bei dieser Aufgabe auf dem Sportplatz in Spohle gefragt. Bild: Eilert Freese

Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok