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Neuen Stellvertreter mit Konfetti begrüßt

Eike Stahmer zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister der Einheit Hahn gewählt


Konfettiregen für den neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister Eike Stahmer (rechts): Mit ihm freuen sich Andree Hoffbuhr, Erwin zum Buttel, Vorgänger Kai-Uwe Addicks und der wiedergewählte Ortsbrandmeister Thorsten Menke.Bild: Eilert Freese

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 19. Januar 2015

Hahn-Lehmden Wahlen und Beförderungen standen auf der Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hahn an. Eike Stahmer wurde im Feuerwehrhaus mit lautem „Donnerschlag“ und buntem Konfettiregen von den rund 60 Kameraden als neuer stellvertretender Ortsbrandmeister begrüßt.

Vorher gaben Ortsbrandmeister Thorsten Menke und seine „Spezialisten“ aus den Abteilungen ihre Berichte ab. 78 Mitglieder hat die Einheit – darunter 44 Aktive, 19 Mitglieder der Jugendabteilung und – durch den „Zugang“ von Hermann Janßen – 15 Kameraden in der Altersabteilung. Janßen wurde mit der silbernen Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet. Ein Geschenk aus der Hand von Ortsbrandmeister Thorsten Menke, den die Mitglieder im Amt bestätigten, erhielt Hans Orth, der seit 65 Jahren Mitglied in der Einheit Hahn ist.

Menke berichtete von verschiedenen erfolgreichen Übungen. Erfahrungen über technische Hilfeleistungen in Fahrzeugen mit alternativer Energie wurden im Feuerwehrhaus in Loy gesammelt. Einen ganzen Sonnabend lang wurde die patientenorientierte Rettung aus dem Pkw geübt. Viele Kameraden nahmen in 314 Stunden an Lehrgängen in verschiedenen Bereichen teil. 40 Mal heulten die Sirenen beziehungsweise „klingelten“ die „Pieper“ und Brandmeldeanlagen (BMA) forderten sieben Mal zum Einsatz auf. Es waren 16 Brandeinsätze und 17 Hilfeleistungseinsätze zu bewältigen. Vom Rußbrand im Schornstein durch ein Dohlennest über eine verkohlte Pizza, die die BMA auslöste bis hin zu schweren Unfällen mit tödlichem Ausgang und einem Brand im Altersheim „war alles dabei“. Auch Unterstützungen benachbarter Feuerwehren wurden geleistet. Alles in allem leistete die Feuerwehr Hahn in 2014 3668 Dienststunden.

Jugendfeuerwehrwart Harm Grimm begrüßte mit Damian Thomas und Yanis Guthier zwei neue Mitglieder. Die Dienstbeteiligung war sei-ner Meinung nach mit 848 Stunden und 29 Diensten sehr erfreulich. Weihnachtsbäume sammeln, Beteiligung beim Osterfeuer und an der Dorfreinigung waren dabei, aber natürlich auch viele Übungsstunden, um sich auf den späteren aktiven Dienst vorzubereiten. Grimm: „Wir haben keine Nachwuchssorgen“.

Jan Kummer berichtete von der Mitarbeit der sechs Kameraden bei der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Im letzten Jahr ging es unter anderem um die theoretische Ausbildung über die verschiedenen Arten von Überdruckfiltern und dessen Vor- und Nachteile oder auch das Üben von Fahrten nach Koordinaten.

Stellvertretender Ortsatemschutzwart Hauke Grimm unterstrich die Wichtigkeit der Teilnahme an den Übungen und berichtete von Einsätzen seiner 19 Atemschutzgeräteträger, die mit einem Durchschnittsalter von 30 Jahren deutlich unter dem Durchschnittsalter der aktiven Kameradschaft liegen (38,8). Der Bericht von Andreas Birken über die Arbeit des Festausschusses zeugte davon, dass die Geselligkeit den Zusammenhalt und den Teamgeist wesentlich fördert. Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel und der stellvertretende Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr lobten den Einsatz der Feuerwehr Hahn, hatten aber auch mahnende Worte: „Die Dienstbeteiligung muss besser werden“. Rainer Zörgiebel, Feuerschutzbeauftragter der Gemeinde Rastede, bedankte sich im Namen von Verwaltung und Rat für den Einsatz.

 

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