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Kein Platz für Einzelkämpfer

Christian Ammermann seit einem Jahr Ortsbrandmeister in Rastede

Seit seinem zehnten Lebensjahr ist Ammermann bei der Feuerwehr aktiv. Mit seinem Stellvertreter Horst Steenken übernahm er vor einem Jahr das Kommando in Rastede.

Von Frank Jacob


Engagierte Kameraden: Rastedes Ortsbrandmeister Christian Ammermann (links) und sein Stellvertreter Horst Steenken vor einem Einsatzfahrzeug im Rasteder Feuerwehrhaus Bild: Frank Jacob

Quelle: aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 5. Februar 2015

Rastede Die Jugendfeuerwehr in Rastede weiter stärken: Das ist Christian Ammermann in diesem Jahr besonders wichtig. Zwar leitet der 37-Jährige die Jugendabteilung mittlerweile nicht mehr, sondern ist seit einem Jahr Ortsbrandmeister. Doch natürlich weiß er, dass die Einsatzabteilung ihren Nachwuchs über die Jugendfeuerwehr bekommt.

59 Kameraden gehören zurzeit der Einsatzabteilung an, sagt Ammermann. Außerdem zählt die Einheit Rastede 14 Alterskameraden und 15 Jugendliche ab zehn Jahre. „Zurzeit überlegen wir, welche Aktionen wir starten können, um weitere Mitglieder für die Jugendfeuerwehr zu werben“, erzählt Ammermann.

Auch das Thema Kinderfeuerwehr sei in diesem Zusammenhang schon angesprochen worden. „Ich will mich einer Kinderfeuerwehr nicht verschließen“, sagt Ammermann. Im Moment reiche das Personal aber einfach nicht aus, um eine weitere Abteilung zu gründen.

Eine gute Möglichkeit, Kinder und Jugendliche für die Arbeit der Feuerwehr zu begeistern, bieten die regelmäßigen Besuche von Drittklässlern im Feuerwehrhaus. Im Zuge des Sachkundeunterrichts beschäftigen sich die Kinder auch mit dem Thema Feuerwehr und unternehmen dann auch einen Ausflug zur Einheit vor Ort.

So kam auch Ammermann zur Feuerwehr. „Das Interesse war schon immer da“, erzählt er. Im Sachkundeunterricht wurde es verstärkt, dann nahm ihn ein Klassenkamerad mit zu den Treffen. „Bis heute habe ich nichts bereut“, versichert Ammermann und sagt: „Die Feuerwehr ist meine zweite Familie.“

Mit zehn Jahren trat er der Einheit Rastede bei, Mitte der 90er Jahre wurde er Betreuer bei der Jugendwehr. 1997/98 war Ammermann stellvertretender Jugendwart, ab 1998 dann Jugendwart. Als er im vergangenen Jahr zum Ortsbrandmeister gewählt wurde, gab er das Amt an Kai Sprenger ab. „Die Arbeit liegt in guten Händen“, weiß Ammermann. Sprenger war seit 2009 sein Stellvertreter gewesen.

Der Zusammenhalt, die Kameradschaft in der Truppe ist wichtig, sagt der 37-Jährige, der verheiratet ist und drei Kinder hat. „Ein Ortsbrandmeister ist nur so gut wie seine Mannschaft und umgekehrt. Einzelkämpfer darf man hier nicht sein.“

Auch jetzt als Ortsbrandmeister steht Ammermann ein zuverlässiger Stellvertreter zur Seite. Horst Steenken, der zudem stellvertretender Gemeindebrandmeister ist, wurde von den Kameraden ebenfalls im vergangenen Jahr neu in das Amt gewählt.

Nun sind die ersten zwölf Dienstmonate um. Zeit, Bilanz zu ziehen. Nach seinem ersten Jahr als Ortsbrandmeister ist Ammermann überzeugt, dass die Einheit gut zusammenhält. „Die Kameraden haben gut mitgezogen. Es war ein gutes Jahr.“

Jahreshauptversammlung am Freitag

Die Freiwillige Feuerwehr Rastede kommt am Freitag, 6. Februar, zu ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Die Sitzung beginnt um 20 Uhr im Feuerwehrhaus, Kleibroker Straße. Auf der Tagesordnung stehen Beförderungen und eine Ehrung.

Berichte der Funktionsträger und einige Wahlen stehen ebenfalls auf der Agenda. Außerdem werden als Gäste der Bürgermeister, der Kreisbrandmeister, der Gemeindebrandmeister und der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses erwartet.

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