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Grenzenloses Interesse an Wehr

Quelle: aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 26. Februar 2015

Syrische Flüchtlinge unterstützen Aschhauser Kameraden mit Feuereifer

Auf Jahreshauptversammlungen haben vier Ortswehren Bilanz gezogen. In allen Einheiten wurden viele tausend Dienststunden für die Allgemeinheit geleistet.


Freuen sich über Hilfe der vier Syrer Ahmad (v.l.), Mohamad, Mohammad und Ahmad: stellvertretender Ortsbrandmeister Ralf zu Jeddeloh (l.), Ortsbrandmeister Hartmut Schaffer und Gemeindebrandmeister Heino Brüntjen (r.)  Bild: Feuerwehr Aschhausen

Bad Zwischenahn Zu den alljährlich wiederkehrenden Terminen bei den Feuerwehren der Gemeinde Bad Zwischenahn gehört die Jahreshauptversammlung. Ausgewertet werden die geleisteten Einsätze, Hilfeleistungen und die eigenen Veranstaltungen. Protokolle werden verlesen und Wahlen stehen an.

Der Rückblick auf das vergangene Jahr begann mit der Einheit Bad Zwischenahn. Angefangen hat ihr Einsatzjahr mit einem Heckenbrand am 1. Januar 2014 um 0.11 Uhr, abgeschlossen wurde es mit einem Garagenbrand am 31. Dezember um 14.08 Uhr. In dieser Zeit wurde die Ortswehr zu 94 Einsätzen gerufen. Zusätzlich standen noch 181 Dienste an. Über das Jahr kamen so 6527,25 Stunden zusammen – auch für ein wichtiges Thema: die Brandschutzerziehung in Schulen und Kindergärten.

Eine gut besuchte Jahreshauptversammlung konnte auch der Ortsbrandmeister der Einheit Aschhausen eröffnen. Hier werden die geleisteten Stunden mit 3410 angegeben und verteilen sich auf sechs Brandbekämpfungen, 44 Hilfeleistungen, Ausbildung, Kameradschaftspflege und Vereinspflege. Auch personelle Veränderungen standen an: Aus Altersgründen wechselte Wilfried Arntjen in die Altersabteilung. Verzeichnet wurden aber auch Neuaufnahmen: unter anderem vier Flüchtlinge aus Syrien. Nach einigen „Schnupperstunden“ haben sich die jungen Männer angemeldet und sind jetzt mit Feuereifer dabei. Anfängliche Verständigungsschwierigkeiten konnten im Umgang miteinander schnell ausgeräumt werden. Die Bereitschaft von allen Seiten, ohne Vorurteile aufeinander zuzugehen hilft, damit Integration funktioniert.

In den Einsatzprotokollen der Freiwilligen Feuerwehr Ofen fanden sich vermehrt Einsätze in der Karl-Jaspers-Klinik in Wehnen und am Asylbewerberheim auf dem ehemaligen Fliegerhorst – zumeist ohne große Folgen. Insgesamt abgearbeitet wurden 41 Einsätze und 81 Dienste. Das entspricht einem Zeitaufwand von 2807 Stunden.

Bei den Ohrweger Kameraden dagegen ging es mit 265 Einsatzstunden etwas ruhiger zu. Gerechnet sind hier sechs Brandeinsätze, eine Hilfeleistung, drei Verkehrssicherungen und zwei Großübungen. Hinzu kommen Veranstaltungen, Ausbildungen und Vereinspflege – insgesamt 3299 Stunden. Hinzu kommen noch viele Stunden der Altersabteilungen.

Beförderungen und Ehrungen

Bad Zwischenahn: Uwe Trump und Sunke Oetken (Löschmeister), Tim Weichert (Hauptfeuerwehrmann), Patrick Helms, Malte Nannen, Christian und René Peters (Oberfeuerwehrmänner)

Aschhausen: Ralf zu Jeddeloh (Brandmeister), Achim Litschke und Jannik zur Loye (Oberlöschmeister), Sören zu Jeddeloh und Alexander Scholz (Hauptfeuerwehrmänner), Liza Litschke und Jacqueline Otto (Feuerwehrfrauen)

Ofen: Andreas Aßmann (Oberbrandmeister) und Nicole Aßmann (Hauptfeuerwehrfrau)

Ohrwege: Hartmut Geßner und Christian Seeberg (Hauptlöschmeister), Stefan Hupens (Hauptfeuerwehrmann)

Udo Wintermann erhielt für 40-jährige Mitgliedschaft die Ehrennadel des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen und den Teller der Ammerländer Feuerwehren.

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