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Freude über Rüstwagen ist groß

Quelle: aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 7. März 2015

Einheit Wiefelstede nun auch besser für Lkw-Unfälle gerüstet

Den alten Rüstwagen hatte die Gemeinde 1987 vom Bund erhalten und 1989 für eine DM gekauft. Für den neuen macht sie knapp 300 000 Euro locker.

Von Claus Stölting


Bürgermeister Jörg Pieper (von links) übergab am Freitagabend den symbolischen Schlüssel für das brandneue Fahrzeug an Ortsbrandmeister Dennis Koopmann. Gemeindebrandmeister Heiko Bruns übergab den neuen Bohrhammer und auch Stellvertreter Gerriet Schulz freute sich über den neuen Rüstwagen.Bild: Claus Stölting

Wiefelstede Den alten Rüstwagen für die Wiefelsteder Wehr hatte die Gemeinde 1987 vom Katastrophenschutz des Bundes zur Verfügung gestellt bekommen und ihn 1989 für eine DM gekauft. Am Freitagabend nahm die Schwerpunktfeuerwehr Wiefelstede bei einer Feier im Feuerwehrhaus ihren brandneuen Rüstwagen in Betrieb. Für den hat die Gemeinde nun knapp 300 000 Euro bezahlt.

Im Beisein von Nachbarn, befreundeten Vereinen, Vertretern von Rat und Verwaltung und der anderen Wehren der Gemeinde sowie Bürgermeister Jörg Pieper, Gemeindebrandmeister Heiko Bruns und Stellvertreter Gerriet Schulz machte Wiefelstedes Ortsbrandmeister Dennis Koopmann deutlich: Die Freude in der Einheit über das neue Fahrzeug ist groß. Und auch der Gemeindebrandmeister sprach von einem „denkwürdigen Ereignis“.

Wie aufwendig die Beschaffung eines solchen, individuell gestalteten Fahrzeugs ist, machten der Bürgermeister und der Ortsbrandmeister in ihren Reden deutlich. Jörg Pieper erinnerte daran, dass seit den ersten Beratungen im Feuerwehrausschuss bis zur Ankunft des Fahrzeugs am Donnerstag in Wiefelstede dreieinhalb Jahre vergangen waren. Dennis Koopmann sprach von vielen Treffen der Einheit, bei denen 500 Stunden neben den regulären Einsätzen und Diensten zusammenkamen, um das Fahrzeug zu planen. Und von „Bauzeichnungen, die mit denen von Mehrfamilienhäusern mithalten können.“

In der Gemeinde gibt es nach wie vor nur einen Rüstwagen, ausgestattet für technische Hilfeleistungen aller Art. Der „Neue“ hat nun auch eine mobile Arbeitsplattform, mit der die Einheiten bei Lkw-Unfällen besser an die Fahrzeuge herankommen. Eines hatte aber noch gefehlt: ein Bohrhammer. Für den hatten nun viele Sponsoren und auch die Wehren zusammengelegt und übergaben ihn am Freitagabend der Einheit Wiefelstede.

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