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Nachwuchs brennt aufs Löschen

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 7. Juli 2015

Jugendabteilung in Ipwege-Wahnbek gegründet – Zwölf Mitglieder

Am Sonntag erhielten die jungen Leute im Feuerwehrhaus in Wahnbek ihre Urkunden. Harald Pfeifer und Thomas Wucke betreuen die Gruppe.

Von Eilert Freese


Startschuss für eine spannende Aufgabe: In Wahnbek wurde am Sonntag die Jugendfeuerwehr gegründet. Harald Pfeifer (hinten, links) und Thomas Wucke betreuen die Gruppe. Bild: Eilert Freese

Wahnbek Im Feuerwehrhaus in Wahnbek wurde am Sonntag die Jugendfeuerwehr Ipwege-Wahnbek gegründet. Zehn Jungen und zwei Mädchen bekamen eine Urkunde, die ihnen bescheinigt, dass sie nun zu den vier Jugendfeuerwehren in der Gemeinde Rastede und zu den 15 Jugendfeuerwehren im Landkreis Ammerland gehören.

Lara und Janne (beide 11 Jahre alt) sitzen nicht nur am Computer. „Draußen zu sein ist besser und das Arbeiten mit den Geräten ist schön“, sagen die beiden Mädchen. Jonas (10) möchte lernen, wie man mit den Schläuchen umgeht. „Es macht bestimmt viel Spaß“, meint er.

Bürgermeister Dieter von Essen, bezeichnete es denn auch als „feine Sache“, wenn so viele Jugendliche der Feuerwehr beitreten. „Die Initiatoren haben mit Weitsicht gehandelt, als sie sich dazu entschlossen, eine Jugendfeuerwehr zu gründen“, sagte der Bürgermeister „Ein historischer Moment – und jetzt kann es losgehen“, meinte von Essen. Die Anleitung der Jugendlichen sei wichtig, um sie an die Aufgaben heranzuführen, sagte er in Richtung der beiden Jugendwarte Harald Pfeifer und Thomas Wucke.

„Unsere Jugend ist die Garantie für morgen, und viele Bereiche hängen davon ab, wie es in Zukunft weitergeht“, sagte Kreisbrandmeister Johann Westendorf. Auch Erwin zum Buttel bezeichnete es als „richtigen Schritt in die Zukunft“. „Heute werden die Weichen für die Zukunft gestellt“, meinte der Gemeindebrandmeister.

Kreisjugendfeuerwehrwart Dieter Behrens ergänzte, dass die Jugendfeuerwehr ein wichtiges Standbein und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die heranwachsenden Menschen sei. „Ein Jugendfeuerwehrwart ist als Ausbilder gleichzeitig auch Sozialarbeiter und Seelsorger der jungen Menschen“, so Behrens.

Langjährige Mitglieder geehrt

Der Gründung der Jugendfeuerwehr Ipwege-Wahnbek vorausgegangen war die Ehrung von zwei langjährigen Mitgliedern in der Feuerwehr. Ortsbrandmeister Erich Bischoff und Hauptfeuerwehrmann Rainer Müller wurden für 25-jährige Mitgliedschaft im Feuerlöschwesen geehrt.

Nach dem Grundlehrgang im Jahre 1990 absolvierte Müller 1992 den Sprechfunkerlehrgang und 1994 den Truppführer- und den Maschinistenlehrgang. 1991 wurde er zum Feuerwehrmann ernannt, und es folgte 1994 die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann und 2006 zum Hauptfeuerwehrmann. In diesem Jahr wechselte Müller in die Altersabteilung.

Erich Bischoff hat seit 1990 ebenfalls fundierte und umfassende technische und feuerwehrspezifische organisatorische Weiterbildungen erfolgreich in Anspruch genommen und ist heute stellvertretender Lehrgangsleiter der Kreismaschinistenausbildung. Seit 2003 ist Bischoff Ortsbrandmeister der Einheit Ipwege-Wahnbek.

Beide bekamen eine Urkunde, in der ihnen die Anerkennung für ihre Leistungen bescheinigt wurde. Dazu gab es die Feuerwehruhr der Gemeinde Rastede.



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