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Wie ein echter Feuerwehrmann

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 18. August 2015

Rasteder Retter begeistern Nachwuchs

Ausgestattet mit Sicherheitskleidung durften die Kinder die Ausrüstung der Feuerwehr testen. Ein Fettbrand beeindruckte alle.

Von Justin Hibbeler


Geschickt: Die 9-jährige Fenella schließt den Schlauch bei der Ferienpassaktion der Freiwilligen Feuerwehr Rastede mit wenigen Handgriffen an die Löschpumpe an.  Bild: Justin Hibbeler

Rastede Zielsicher hebt die neunjährige Fenella den Feuerwehrschlauch in ihre Arme. Mit dem orangefarbenen Helm, der blauen Jacke und den Sicherheitshandschuhen ist sie optimal ausgerüstet und schließt den Schlauch mit wenigen Handgriffen an die Löschpumpe an. „Die Feuerwehr macht mir Spaß“, sagt sie.

Fenella ist eines von knapp einem Dutzend Kindern und Jugendlichen, die am vergangenen Sonnabend bei der Ferienpassaktion der Feuerwehr Rastede dabei waren. An verschiedenen Stationen ging es im Feuerwehrhaus an der Kleibroker Straße einen Nachmittag lang darum, den Mädchen und Jungen die Tätigkeitsbereiche der Rasteder Feuerwehr nahezubringen.

„In der Jugendfeuerwehr bieten wir einen Mix aus Spielen und kleinen Feuerwehrübungen an. Hier geht es vorrangig um den Teamgeist, also den Ausbau sozialer Stärken“, sagt Hannes Hilljegerdes, der stellvertretende Jugendfeuerwehrwart. Hinzu kommen Kreisveranstaltungen, wie Wettkämpfe oder das Kreiszeltlager, in dem die Kinder und Jugendlichen auch viele Kontakte knüpfen können.

„Dass wir keinen Beitrag erheben, verdeutlicht, dass die Jugendfeuerwehr für uns der wichtigste Baustein für den Nachwuchs ist“, ergänzt Sabine Meyer, die den Nachmittag mitbetreut.

Neben ein bisschen Theorie zur Arbeit von Feuerwehrmann und -frau, waren am Sonnabend überwiegend Spiel und Spaß angesagt. Vor allen Dingen durfte der Nachwuchs vieles selbst ausprobieren, ob beim Anschlussspiel mit der Löschpumpe oder dem Lenken eines meterhohen Wasserstrahls. „Eine kleine Tour mit unseren Löschwagen ist ein weiteres Highlight für die Kinder“, erzählt Hannes Hilljegerdes.

Bei einer Übung im Hinterhof hielten jedoch alle gebührenden Abstand: Gezeigt wurde, was passiert, wenn man einen Fettbrand mit Wasser löscht. Die Flamme war derart beeindruckend, dass alle Kinder sogleich „Nochmal!“ riefen. Natürlich gab es auch eine zweite Vorstellung aus sicherer Entfernung. Doch Hilljegerdes weiß, dass es hier nicht nur um beeindruckende Effekte geht: „Im Alter von 10 bis 16 Jahren suchen wir stets neue Mitglieder für unsere Jugend. Spielerisch werden die Jugendlichen hier an die ernste Arbeit der Feuerwehr herangeführt.“ Je früher ein Bewusstsein für die wichtige Arbeit da ist, desto besser.

Die Jugendeinheit der Gemeinde Rastede, die momentan aus 18 Kindern und Jugendlichen besteht, trifft sich jeden Sonnabend von 15 bis 17 Uhr im Feuerwehrhaus an der Kleibroker Str. 111. Da momentan Ferien sind, ist das nächste Treffen wieder am 5. September. Wer Interesse hat, kann einfach vorbeikommen,

Auch die neunjährige ­Fenella überlegt nun, der Jugendabteilung der Feuerwehr beizutreten: „Mir hat heute alles sehr gut gefallen!“

Mehr Infos unter www.feuerwehr-rastede.de

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