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In allen 38 Feuerwehren zu Hause

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 5. Oktober 2015

Kreisbrandmeister Johann Westendorf verabschiedet – 180 Gäste

Von Kerstin Schumann


Landrat Bensberg (rechts) verabschiedet Kreisbrandmeister Johann Westendorf. Bild: Kerstin Schumann

Zwölf Jahre lang war Westendorf im Amt. Sein Nachfolger ist Andree Hoffbuhr.

Elmendorf Rund 180 Gäste verabschiedeten am Sonnabend Kreisbrandmeister Johann Westendorf bei einer Feierstunde in der Technischen Zentrale Elmendorf aus seinem Amt. Insgesamt zwölf Jahre lang hatte er an der Spitze der 38 Feuerwehren in den sechs Ammerland-Gemeinden gestanden und sich, wie in den Redebeiträgen deutlich wurde, große Anerkennung erworben.

Vor mehr als vier Jahrzehnten war er in die Feuerwehr eingetreten und hatte sich in zahlreichen Lehrgängen weiterqualifiziert und schließlich Verantwortung als Gemeindebrandmeister und stellvertretender Kreisbrandmeister (1995) übernommen, bis er 2003 zum Kreisbrandmeister ernannt wurde. In seine Amtszeit fallen zahlreiche Neuerungen, wie Landrat Jörg Bensberg ausführte, darunter die Modernisierung der Technischen Zentrale, der Neubau der Fahrzeughalle, die Beschaffung neuer Spezialfahrzeuge, die Sanierung der Atemschutzübungsanlage oder auch die Ausstattung der Einsatzfahrzeuge mit Digitalfunk. Die Einheiten seien für Hilfeleistungseinsätze heute technisch gut ausgerüstet und bestens ausgebildet, betonte Bensberg. Er attestierte Westendorf großes Engagement, Zuverlässigkeit und Kompetenz. Westendorf habe „eine außerordentliche Präsenz“ gezeigt und sich neben der Fortentwicklung der Feuerwehr auch für die Kreisfeuermusik, die „Hydrantenkapelle“, engagiert. Diese sorgte dann später für die musikalische Umrahmung des gemütlichen Teils.

Dieter Schnittjer, Regierungsbrandmeister und Vorsitzender des Oldenburger Feuerwehrverbandes, lobte den scheidenden Kreisbrandmeister für dessen Gradlinigkeit. Er habe positiv gehandelt, vieles bewegt und sich immer für die Sache eingesetzt. Unter anderem nannte er sein Engagement für die Arbeit als Brandschutzerzieher oder auch die Nachwuchsförderung. Als Anerkennung für seine Leistungen überreichte er die Ehrennadel in Gold.

Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch sprach für die Gemeinden. Der Geehrte sei Vorbild und Motivator gewesen. Er habe sich mit seiner zuverlässigen, zielstrebigen, vertrauensvollen und aufgeschlossen Art für alle 38 Wehren gleichermaßen eingesetzt.

Auch sein Nachfolger im Amt, Andree Hoffbuhr, hatte viel Lob parat. „Ich trete in große Fußstapfen, werde aber eine neue Spur anlegen“, versprach er den Anwesenden.

„Was man von anderen erwartet, soll man auch vorleben“, erklärte Westendorf. Das Ehrenamt habe aber nicht nur Pflichten, sondern auch sehr viele fröhliche Momente mit sich gebracht. „Ich hatte viel Spaß und habe mit allen hervorragend zusammengearbeitet“, bilanzierte er seine zwölfjährige Amtszeit.

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