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Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 7. Oktober 2015

Gerold Hilgen für 60-jährige Zugehörigkeit zur Friedrichsfehner Feuerwehr ausgezeichnet

Von Doris Grove-Mittwede


Ehrung bei der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn: Edewechts Ehrengemeindebrandmeister Enno Gerdes-Röben (von links), Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr, Hilda Hilgen (Ehefrau des Jubilars), Dr. Hans Fittje als Vorsitzender des Edewechter Feuerwehrausschusses, Jubilar Gerold Hilgen, Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff, Bürgermeisterin Petra Lausch, Friedrichsfehns Ortsbrandmeister Uwe Hilgen, Petra Bley, die in Vertretung des erkrankten Jubilars Udo Bley kam, und der stellvertretende Friedrichsfehner Ortsbrandmeister Christian Niedrig. Bild: Drobinski

Friedrichsfehn Etwas Besonderes stand jetzt bei der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn an. „Wir sind heute hier zusammen, um Ehrungen zu vollziehen und die Jubilare in den Mittelpunkt zu stellen“, sagte Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch.

Geehrt und ausgezeichnet wurde Gerold Hilgen, der seit 60 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfehn angehört. Auch Udo Bley sollte für seine 40-jährige Mitgliedschaft das entsprechende Ehrenzeichen erhalten, musste die Verleihung krankheitsbedingt allerdings absagen. Ihm wird das Ehrenzeichen später überreicht.

Als Ehrengäste nahmen an der Versammlung Friedrichsfehns Ortsbrandmeister (OBM) Uwe Hilgen und sein Stellvertreter Christian Niedrig teil. Außerdem waren der neue Ammerländer Kreisbrandmeister (KBM) Andree Hoffbuhr, Edewechts Gemeindebrandmeister (GBM) Hinrich Bischoff, Edewecht Ehrengemeindebrandmeister Enno Gerdes-Röben sowie der Vorsitzende des Edewechter Feuerwehrausschusses, Dr. Hans Fittje, gekommen.

Bürgermeisterin Lausch ließ das Wirken des 80-jährigen Jubilars Gerold Hilgen Revue passieren. Hilgen sei als Landwirt am 1. September 1955 der Freiwilligen Feuerwehr beigetreten. „Er war mit Leib und Seele Feuerwehrmann und hat sich als Landwirt aktiv eingebracht“, sagte Petra Lausch. Das sei jedoch nicht immer einfach gewesen. Wenn es zum Alarm kam und Hilgen zum Einsatz musste, hatte die Familie seine Arbeit auf dem Feld mit zu übernehmen.

In den vergangenen sechs Jahrzehnten habe sich vieles im Feuerwehrwesen verändert, so Lausch. Wurde damals als Einsatzmeldung noch das Brandhorn geblasen, folgten bald Sirenen und dann die Meldeempfänger, die jetzt durch digital verschlüsselte Meldeapparate modernisiert wurden. Auch beim Einsatz der Schläuche gab es Weiterentwicklungen, wie Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff ausführte. Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr beschrieb die vielen Herausforderungen, die der Jubilar erlebt hatte. „Sein Engagement für die Feuerwehr hat er an seine Kinder und Enkelkinder weitergegeben, unterstützt durch seine Frau Hilda. Er ist ein Vorbild für andere“, sagte Hoffbuhr.

Noch heute ist der Hauptfeuerwehrmann als Mitglied der Altersabteilung äußerst aktiv. Er beteiligt sich beim Blutspenden, ist bei den Geräteschauen im Einsatz und unterstützt die Jugendfeuerwehr beim Einsammeln der Weihnachtsbäume. Dazu hat er seine Scheune als Übungseinrichtung für Atemschutzträger zur Verfügung gestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn und auch deren Jugendabteilung nutzen das Areal auch gern für andere Übungen.

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