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Seltene Ehrung für dienstältesten Ortsbrandmeister

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 27. Oktober 2015

Hermann Folte seit 25 Jahren Ehrenbeamter in der Gemeinde – Feierstunde in Neusüdende

Von Frank Jacob


Bei der Ehrung (von links): Dieter von Essen, Anke Eilers, Heiko Meilahn, Hermann Folte und Erwin zum Buttel  Bild: privat

Neusüdende Ortsbrandmeister Hermann Folte war sichtlich überrascht, als ihn am Sonntagvormittag seine Kameraden und Bürgermeister Dieter von Essen im Feuerwehrgerätehaus in Neusüdende begrüßten. Grund für die Feierstunde: Folte ist seit 25 Jahren Ehrenbeamter. Ein Jubiläum, zu dem von Essen und Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel sowie die Feuerwehrkameraden gratulierten und ihm ein Geschenk und einen Präsentkorb überreichten. Bei Kaffee und Kuchen wurde dann auf die vergangene Zeit zurückgeblickt.

Folte trat am 18. Oktober 1981 in die Freiwillige Feuerwehr Neusüdende ein. Zwischen 1982 und 2013 absolvierte er elf Lehrgänge und durchlief bis 1999 sämtliche Dienstgrade bis hin zum Brandmeister.

Am 10. Februar 1989 wurde Folte zunächst kommissarisch, weil ihm noch einige Lehrgänge fehlten, als Nachfolger von Egon Meilahn als stellvertretender Ortsbrandmeister der Einheit Neusüdende eingesetzt. Am 6. Oktober 1990, und damit vor 25 Jahren, erfolgte dann die Ernennung zum stellvertretenden Ortsbrandmeister. Verbunden war damit die Berufung ins Ehrenbeamtenverhältnis.

Dreieinhalb Jahre übte Folte das Amt des Stellvertreters aus, bevor er am 8. Mai 1994 als Nachfolger von Herbert Frers zum Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Neusüdende ernannt wurde. Seine Kameraden bestätigten ihn in den Jahren 2000, 2006 und 2012 in diesem Amt, so dass er mittlerweile seit 21 Jahren Ortsbrandmeister in Neusüdende ist.

Folte ist damit der dienstälteste Ortsbrandmeister in der Gemeinde. Und nach Gemeindebrandmeister Erwin zum Buttel der zweitdienstälteste Ehrenbeamte.

Ganz überraschend kam die Ehrung für Folte allerdings dann doch nicht. Als er die Glückwünsche seines Stellvertreters Heiko Meilahn entgegennahm, sagte er, dass ihm seine Lebensgefährtin am Morgen nahegelegt hatte, in Uniform zur Feuerwehr zu gehe.

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