Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Gristeder Wehr will umziehen

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 4. Dezember 2015

Fahrzeughalle schon heute zu klein – 2018 kommt größeres Fahrzeug

Von Claus Stölting

 
Das Gelände rund um das einstige Clubhaus der Gaststätte „Kuck sin Died“ (großes Bild) in Gristede soll neuer Standort für die Gristeder Wehr werden. Die Fahrzeughalle am alten Standort (rechts) ist schon heute zu klein. Bilder: Claus Stölting

Der Ankauf eines Grundstücks auf dem Gelände der einstigen Gaststätte „Kuck sin Died“ steht kurz vor Vertragsabschluss. 2018 soll möglichst alles fertig sein.

Gristede Die Gristeder Feuerwehr soll bis 2018 umziehen – auf das Gelände der einstigen Gaststätte „Kuck sin Died“, keine 100 Meter vom jetzigen Standort entfernt. Der Gemeinderat habe sich bereits am 5. Oktober im nicht öffentlichen Teil seiner Sitzung einstimmig für den Ankauf eines Grundstücks in der Größe von rund 1300 Quadratmetern rund um das einstige, noch vorhandene Clubhaus der Gaststätte ausgesprochen, erklärte Bürgermeister Jörg Pieper im Gespräch mit der NWZ . Die Gemeindeverwaltung habe bereits eine Einigung mit den Eigentümern erzielt, die Angelegenheit stehe kurz vor Vertragsabschluss, sagte Pieper am Mittwoch.

Hintergrund der Entscheidung sei, dass die Fahrzeughalle im Dorfgemeinschaftshaus an der Fehrenkampstraße schon heute den Anforderungen nicht mehr genüge: Sie sei zu klein, genieße jedoch derzeit Bestandsschutz, erklärte der Bürgermeister. Da die Einheit 2018 ein neues, größeres Löschfahrzeug LF 10 bekommen wird, hatte die Gemeindeverwaltung Alternativen am vorhandenen Standort geprüft – und letztlich verworfen.

Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit soll der neue Standort unter anderem mit Fahrzeughalle, Schulungs-/Aufenthaltsraum und Sanitäranlagen 2018 fertig sein, sagte Pieper. Derzeit gehe man davon aus, dass das auf dem Gelände vorhandene Clubhaus der einstigen Gaststätte mit genutzt werden soll. Die komplette Maßnahme werde jedoch noch in den Fachausschüssen beraten, sagte Pieper. Erst dann werde sich auch zeigen, wie der neue Standort aussehen soll. Auch zu den Kosten konnte Pieper noch nichts sagen.

Das gut 6500 Quadratmeter große Gelände der einstigen Gaststätte „Kuck sin Died“ war im Jahr 2011 im Rahmen einer Zwangsversteigerung an die Oldenburger Grundstücksgesellschaft „Hobbie und Frers“ gegangen (die NWZ  berichtete). 2013 wurde die Traditionsgaststätte abgerissen, um auf dem Gelände Platz auch für Wohnbebauung und Lagergebäuden zu schaffen: Die Fläche ist als Mischgebiet ausgewiesen. 2014 folgte schließlich der Abriss des Saales: Lediglich das einstige Clubhaus der Gaststätte blieb aufgrund seines guten Zustandes stehen. Ein Wohnhaus wurde auf dem Gelände mittlerweile fertiggestellt.

Nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok