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Großleitstelle alarmiert „laut“

Quelle: Aus Nordwest-Zeitung, Ammerland, vom 29. Dezember 2015

Technische Probleme – 2016 schaltet Feuerwehr auf Digitaltechnik um

Von Heiner Otto

 
Ungewohnte Lautstärke: Seit einigen Wochen schon wird die Westersteder Feuerwehr zusätzlich per Sirenenalarm zu Einsätzen gerufen. Das wird 2016 wieder anders.

Westerstede Ganz gleich, ob eine Haustür geöffnet werden muss, hinter der ein hilfloser Patient vermutet wird, ob im Sturm ein Baum umgekippt ist und beseitigt werden muss oder ob bei der Brakenhoffschule eine Mülltonne in Flammen steht – seit Mitte Dezember werden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Westerstede per Sirene alarmiert. „Parallel dazu löst die Großleitstelle Oldenburg zwar über die Melder auch stillen Alarm aus, doch hat es da einige technische Probleme gegeben, weil die Alarmierung nicht auf allen Endgeräten angekommen ist“, weiß Westerstedes Stadtbrandmeister Mathias Siehlmann.

Um sicher zu gehen, dass der Alarmruf im Ernstfall auch bei jedem Feuerwehrmann ankommt, hat man sich nun entschlossen, wie in früheren Jahren zusätzlich die Sirenen in Betrieb zu nehmen. Das geschah in der Vergangenheit nur noch bei Großschadenslagen. Nun also heulen die Geräte auch bei kleineren Anlässen. Betroffen ist von dieser Regelung nur die Stadtfeuerwehr Westerstede.

Im kommenden Jahr sollen die Westersteder Feuerwehrleute dann wieder „still“ über ihre Melder zum Feuerwehrhaus beordert werden. „Einen genauen Zeitpunkt dafür gibt es noch nicht, denn wir stellen 2016 im gesamten Landkreis zusätzlich auch noch auf Digitaltechnik um. Für den Rettungsdienst Ammerland ist das bereits geübte Praxis, denn für ihn erfolgte der Wechsel von analog auf digital bereits vor mehreren Wochen.

Für die Feuerwehren mussten die Gemeinden derweil neue digitale Funkrufempfänger anschaffen. Sie liegen schon bereit. Als erste Feuerwehr „digitalisiert“ wird voraussichtlich die Einheit Edewecht. Alle anderen folgen dann in Kürze.

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