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Bad Zwischenahn: Eisangler lösen Großalarm aus

NOTRUF Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und DLRG sofort zur Stelle – Die Männer verschwinden unerkannt

EINE BEWOHNERIN DER WOHNANLAGE EYHAUSEN HATTE PERSONEN IM EIS ENTDECKT. DIE POLIZEI WARNT VOR DEM BETRETEN DES EISES.

Quelle: Aus Nordwest Zeitung, Ammerland vom 06.02.2010 VON OTTO RENKEN
 

BAD ZWISCHENAHN - Zwei Eisangler haben am Freitagmorgen gegen 9.30 Uhr einen Großalarm am Zwischenahner Meer ausgelöst: Notarzt, Rettungswagen, mehrere Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn, der Technischen Zentrale und des Polizeikommissariats wurden ans Meer gerufen.

Personen auf dem Eis

Eine Bewohnerin der Eyhauser Wohnanlage, Am Delf, hatte die Polizei verständigt, da sie von ihrem Balkon aus Personen auf dem Eis entdeckt hatte, die, wie es ihr schien, eingebrochen waren und nun versuchten, sich aus dem Eis zu befreien.

Sofort rückten elf Männer der Freiwilligen Feuerwehr Bad Zwischenahn mit drei Fahrzeugen aus, außerdem zwei Fahrzeuge der Technischen Zentrale Elmendorf mit sechs Einsatzkräften sowie mit Boot und Eisretter und die DLRG versammelte zehn Rettungsschwimmer bei der Station in Rostrup, wo das Luftkissenboot Hoovercraft in Richtung der „ins Eis eingebrochenen Personen“ startete. Die vermeintlichen Opfer befanden sich knapp 500 Meter vom Ufer entfernt, etwa auf der Höhe zwischen Fischereihafen und dem ehemaligen Bundeswehrgelände.

Was die DLRG-Kräfte auf dem Eis antrafen, waren zwei Männer, die mit Angeln beschäftigt waren. Die beiden hatten ein Loch ins Eis gehackt und ihre Köder ausgelegt. Der Aufforderung der Hoovercraft-Besatzung, das Angeln einzustellen und sich zur DLRG-Rettungsstation zu begeben, wo die Polizei mit einigen Fragen zu ihrem Handeln wartete, kamen die beiden nur zum Teil nach.

 

Unerkannt verschwunden

Zwar brachen sie das Angeln ab und näherten sich dem Ufer, gingen jedoch letztendlich nicht bei der Rostruper Badestelle an Land, sondern verschwanden an einer anderen Stelle des Ufers – und waren nicht mehr gesehen. Als „lebensgefährlich“ bewertete ein Polizeibeamter das Verhalten der beiden Angler. Aufgrund des Tauwetters müsse dringend vor dem Betreten des Eises auf dem Meer gewarnt werden.
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