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Nach dem Brand noch Unfall

ÜBUNG Feuerwehren der Gemeinde Bad Zwischenahn beweisen Schlagkraft

ANGENOMMEN WAR EIN „FEUER“ IN EINER GASTSTÄTTE. ALLE GEMEINDEFEUERWEHREN SOWIE DER RETTUNGSDIENST RÜCKTEN AUS.

Quelle: Aus Nordwest Zeitung, Ammerland vom12.10.2009  VON HELMUT HOGELÜCHT


Blaulicht und jede Menge Feuerwehrkräfte und Sanitäter – doch der Ernstfall war nicht eingetreten, es handelte sich „nur“ um eine Großübung in der Gemeinde Bad Zwischenahn. BILDER: HELMUT HOGELÜCHT


PETERSFEHN
- Um 19.15 Uhr heulten am Freitagabend bei allen Bad Zwischenahner Ortsfeuerwehren die Sirenen. „Großfeuer im Petersfehner Schützenhof mit verschütteten Menschen in der Wohnung über der Gaststätte“ lautete die Alarmmeldung der Elmendorfer Leitstelle. Doch es war nicht der Ernstfall. Vielmehr wurden die Freiwilligen, wie schon kurz berichtet, zu einer Übung gerufen.

Bereits nach wenigen Minuten erreichten die ersten Fahrzeuge der Petersfehner Wehr die Einsatzstelle. Die Einheiten aus Ofen, Kayhauserfeld, Aschhausen, Bad Zwischenahn und Dänikhorst folgten. Aus Elmendorf erreichte ein Einsatzfahrzeug mit einer Drehleiter den vermeintlichen Brandort, um damit Menschen aus der oberen Etage zu befreien.

Gemeindebrandmeister Heino Brüntjen, sein Stellvertreter Klaus Dieks sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Michael Rohlfs hatten unterschiedliche Einsatzpläne ausgearbeitet. Beschränkten sich Petersfehn, Ofen, Aschhausen, Elmendorf und Kayhauserfeld auf Menschenrettung und Brandbekämpfung an unterschiedlichen Stellen, so hatte die Dänikhorster Wehr die Sicherung eines Schuppens vorzunehmen, in dem Gasflaschen lagerten.

Die Ohrweger Kameraden mussten den angrenzenden Verbrauchermarkt sowie ein Wohnhaus schützen. Die Einheiten aus Bad Zwischenahn sollten den Biergarten ausleuchten und sich ferner an den Lösch- und Bergungsarbeiten beteiligen. Insgesamt waren 15 Löschfahrzeuge mit rund 100 Feuerwehrkräften im Einsatz.

Sanitäter des Rettungsdienstes Ammerland, unterstützt von Helfern des Deutschen Roten Kreuzes, errichteten ein Zelt für die Erstversorgung der „Verletzten“. Seitens des Rettungsdienstes waren sieben Fahrzeuge, 23 Sanitäter sowie ein Notarzt beteiligt. Nachdem der „Brand“ gelöscht war, mussten noch aus einem durch einen Unfall beschädigten Wagen zwei eingeklemmte Personen befreit werden. 

Am Ende gab es nur wenig zu kritisieren. Die Aufgaben seien verstanden worden, und die Einsatzkräfte hätten ihre Schlagkraft unter Beweis gestellt, hieß es. Auch die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst habe bestens funktioniert.
 

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