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Teleskopsonde schlägt nicht an

Das Fazit fiel positiv aus. Die Anwohner waren vorher über die Übung informiert worden.
Übung Ammerländer Einsatzkräfte proben Umgang mit radioaktiven Gefahrstoffen

Quelle: Aus Nordwest Zeitung, Ammerland vom 18.04.2009     Von Helga Schön 

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Herantasten: Mit der Teleskopsonde näherten sich die Einsatzkräfte bei der Einsatzübung dem vermeintlich radioaktiven Gefahrgut. Bild: Schön


Hollwege - Als die Einsatzkräfte der Hollweger Feuerwehr kurz nach der Übungs-Alarmierung am Donnerstagabend um 19.15 Uhr am gemeldeten Unfallort eintrafen, mussten sie feststellen, dass es sich bei dem Unfallfahrzeug um einen Kleintransporter mit der Gefahrzettelkennzeichnung Radioaktive Stoffe handelte. Für den Einsatzleiter der Feuerwehr Hollwege stand bei dieser Lage fest, "Hier kommen wir ohne Unterstützung nicht weit. Hier müssen Spezialkräfte der Feuerwehr her." So wurde über die Leitstelle Elmendorf der Gefahrgutzug Ammerland alarmiert.
Als die Gefahrgutgruppe aus Torsholt und der Einsatzleitwagen aus Westerstede anrückten, galt es als erstes den Fahrer aus seinem Fahrzeug zu retten. Am Dekontaminationsplatz wurde mit Hilfe eines Messgeräts geprüft, ob die verletzte Person durch radioaktive Stoffe verschmutzt worden war.
Der Messtrupp indes arbeitete sich mit einer Teleskopsonde bis zum Unglücksort vor. Durch diese Erkundung konnte außerhalb des Unfallfahrzeugs keine Strahlung und innerhalb des Fahrzeugs nur geringe Radioaktivität innerhalb der zulässigen Grenzwerte gemessen werden.
Am Ende der Übung konnten keine kontaminierten Personen nachgewiesen werden. Somit bestand auch keine Gefahr für Umwelt und die Bevölkerung, die im Vorfeld informiert worden war.
An der Übung nahm auch zum ersten Mal der neue Einsatzleitwagen 2 des Landkreises Ammerland teil. Das Fazit nach der Übung fiel positiv aus. Die Zusammenarbeit und Verständigung der Gefahrgutgruppen aus Torsholt, Elmendorf, Aschhausen und Apen sei sehr gut gewesen, wie Kreisbrandmeister Johann Westendorf in einem ersten Resümee nach Übungsschluss bekannt gab. An der Übung nahmen 72 Einsatzkräfte teil. Als Beobachter des Rettungsdienstes Ammerland waren Michael Peter und Marcus Schuhmacher vor Ort.
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