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Feuerwehr rettet großen Putenstall

EINSATZ Streumaschine löst Brand aus – Etwa 6000 Tiere standen im Qualm
DIE BETREIBER DES GARNHOLTER PUTENSTALLS HANDELTEN SCHNELL UND UMSICHTIG: SIE BRACHTEN DIE BRENNENDE STREUMASCHINE NACH DRAUßEN UND BEGANNEN MIT DER BRANDBEKÄMPFUNG.

Quelle: Nordwest Zeitung, Ammerland vom 02.05.2009  VON HEINER OTTO

Im dichten Qualm standen rund 6000 Puten in diesem Garnholter Stall. Das Feuer war durch eine in Brand geratene Streumaschine ausgebrochen. Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Betriebes löschten die Flammen.

 

WESTERSTEDE/GARNHOLT - Der Brand einer Streumaschine hätte am Sonnabend in einem großen Putenstall an der Stellhorner Straße in Gießelhorst beinahe eine Katastrophe ausgelöst. Zwar brachen in dem linken Bereich des an dieser Stelle mit 6000 Putenhennen besetzten Gebäudes an mehreren Stellen kleinere Brände aus, der Feuerwehr und Mitarbeitern des Unternehmens gelang es jedoch in kürzester Zeit, die Flammen abzulöschen. Was aus den 6000 Tieren wird, die den beißenden Qualm in Bodennähe einatmeten, soll ein Tierarzt entscheiden.

Als nach erfolgter Alarmierung die ersten Feuerwehreinheiten aus Garnholt, Westerstede, Torsholt und Elmendorf zur Stelle waren, drang bereits dichter Qualm aus den Lüftungsöffnungen des großen Stallgebäudes. Es liegt in unmittelbarer Nähe der Autobahn 28 Westerstede – Oldenburg.

Nach Angaben des Landwirtes hält er in diesem Stall gegenwärtig etwa 12 000 Putenhennen. Die Tiere in der rechten Stallhälfte blieben völlig unversehrt. „Was mit den anderen wird, kann man jetzt noch nicht sagen. Wir warten ab, was der Tierarzt entscheidet“, meinte der Geschädigte.

Um zu den kleineren Brandstellen am Boden vordringen zu können, nahmen einige Feuerwehrleute Plastikplanen mit in den Stall. Damit drängten sie die vielen Tiere zurück, die sich von dem Geschehen um sie herum erkennbar unbeeindruckt zeigten.

Nicht mehr eingesetzt zu werden brauchte die Drehleiter aus Elmendorf, die vorsorglich zur Brandstelle gerufen wurde. „Man kann von Glück sagen, dass es sich nicht ausschließlich um sehr trockenes Streumaterial gehandelt hat. Darunter liegt noch eine feuchtere Schicht, die eine intensivere Flammenentfaltung wahrscheinlich verhinderte“, sagte Stadtbrandmeister Volker Neemann am Rande der NWZ. Neemann begleitete den Großeinsatz in Gießelhorst.

Über die Höhe des entstandenen Schadens konnten Polizei und Feuerwehr zunächst keine näheren Angaben machen. Die Ermittlungen, hieß es, dauerten an.

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