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OFV tagte in Wardenburg

VERSAMMLUNG Oldenburgischer Feuerwehrverband tagt in Wardenburg – Zahlreiche Ehrungen
Quelle: Aus Nordwest Zeitung vom 11.05.2009

OFV-Vorsitzender Gerd Junker (r.) beglückwünschte den Wüstinger Karl Oeltjen (93) zur Verleihung der Verdienstmedaille des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes in Gold. 

WARDENBURG - Der Oldenburgische Feuerwehrverband (OFV) hat am Sonnabend im Gasthaus Fischbeck in Wardenburg seine Vertreterversammlung abgehalten. OFV-Vorsitzender Gerd Junker begrüßte zahlreiche Gäste aus Politik und Verwaltung mit Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau und Landrat Frank Eger an der Spitze. Wardenburgs stellvertretender Bürgermeister Detlef Sonnenberg vertrat die gastgebende Gemeinde. 110 von 128 möglichen stimmberechtigten Vertretern aus den neun Mitgliedsverbänden waren gekommen.

Der OFV-Vorsitzende sprach die angespannte Finanzlage der Kommunen an und betonte, dass die Zuwendungen der Oldenburgischen Landesbrandkasse unverzichtbare Hilfen seien. Sie wird die Kommunen auch weiterhin jährlich mit 350 000 Euro bei der Fahrzeugbeschaffung unterstützen. „Diese Aufwendungen sind bestens investiert", sagte Bereichsdirektor Thomas Hiltrop.

Auch Landrat Frank Eger ging auf die Ersatzbeschaffungen für Fahrzeuge in den nächsten zehn Jahren und auf die offene Diskussion über die Feuerwehrtechnische Zentrale ein. Der Werkstattbetrieb bedarf dringend einer zeitgemäßen Sanierung.

Polizeipräsident Hans-Jürgen Thurau lobte die hervorragende Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehren. „Das Ehrenamt ist unbezahlbar! Die Jugendarbeit ist die beste Prävention in unserer Gesellschaft“, so Thurau.

Als Geschäftsführer der Feuerwehr-Unfallkasse Niedersachsen berichtete Thomas Wittschurky von 2760 Unfällen im Feuerwehrdienst, die es zu entschädigen galt. Statistisch gesehen gibt es täglich acht Unfälle im Feuerwehrdienst. Daher sei die spezielle Absicherung für die Feuerwehrkräfte auch unbedingt erforderlich und zu erhalten.

Wittschurky wurde im weiteren Verlauf der Versammlung die Ehrennadel des OFV in Gold verliehen. Die Verdienstmedaille des OFV in Gold bekamen die Ehrenmitglieder Helmut Hempen (Cloppenburg) und der 93-jährige Karl Oeltjen (Wüsting), verliehen. Die Verdienstmedaille in Silber bekam Hauptbrandmeister Gerd Schröder (Goldenstedt) überreicht. Die Ehrennadel in Silber erhielten Hauptbrandmeister Kurt Elfert und 1. Hauptlöschmeister Alfred Löwenstein (beide Wardenburg) für ihre Verdienste um das Feuerlöschwesen. Überrascht wurde Christian Rhein, (Wiefelstede). Ihm verlieh OFV-Vorsitzender Gerd Junker die anlässlich der 125-Jahr-Feier gestiftete Ehrenmedaille des OFV und würdigte damit seinen unermüdlichen Einsatz als Geschäfts- und Kassenführer des OFV.

2. Bericht vom 11.05.2009:

Feuerwehren sind sich bei Wahlen einig
Versammlung Sparkuhl löst Zirk ab - Fahrsicherheitstraining wird fortgesetzt
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Peter Sparkuhl (rechts) ist Nachfolger von Werner Zirk. Bild: Hartmann

Wardenburg/ls - Neuer stellvertretender Vorsitzender des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes (OFV) ist Kreisverbandsvorsitzender Peter Sparkuhl (Harpstedt). Auf einer Versammlung des Feuerwehrverbandes in Wardenburg wählten ihn die Vertreter der Feuerwehren im Oldenburger Land am Sonnabend einstimmig zum Nachfolger von Werner Zirk (Elsfleth), der turnusgemäß aus dem Amt ausschied.
Einstimmig wiedergewählt wurden auch Christian Rhein (Wiefelstede), Geschäfts- und Kassenführer, Kurt Haake (Littel), Sprecher der Ehrenmitglieder, und Matthias Trumme (Dinklage), Sprecher der Jugendfeuerwehren. Brandoberamtsrat Manfred Hübner (Delmenhorst) wurde zum Ehrenmitglied des Feuerwehrverbandes berufen.
OFV-Vorsitzender Gerd Junker (Bockhorn) berichtete auf der Versammlung, dass im vergangenen Jahr von den Feuerwehren des Oldenburger Landes wieder Einsätze alle Art gemeistert werden mussten. Er sprach auch die angespannte Finanzlage der Kommunen an und betonte, dass die Zuwendungen der Oldenburgischen Landesbrandkasse "unverzichtbare Hilfen" seien.
Das im vergangenen Jahr ausgesetzte Fahrsicherheitstraining wird nach Junkers Angaben seit Ende März wieder auf dem ehemaligen Fliegerhorst Oldenburg fortgeführt. Wichtig für den OFV sei auch die Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen sowie das Feuerwehrmuseum und das Archiv in Jever gewesen.

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