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Feuerwehr übernimmt Domizil

EINWEIHUNG in Jeddeloh II -  Baukosten in Höhe von 414 000 Euro – Verdiente Mitglieder geehrt

Von Erhard Drobinski (NWZ 20.03.2007)

Mit viel Engagement halfen die Mitglieder der Wehr beim Bau. Der Standort in der Ortsmitte gilt als besonders günstig.
JEDDELOH II - 16 Monate sind seit dem Baubeginn vergangen, jetzt sind die Arbeiten endlich abgeschlossen. Das Feuerwehrhaus in Jeddeloh II wurde seiner Bestimmung übergeben. Der Neubau war notwendig geworden, weil das alte, 1951 errichtete Feuerwehrgerätehaus aus feuerwehrtechnischer Sicht erhebliche Mängel aufwies.

Das neue Gebäude umfasst neben Sanitär- und Umkleideräumen eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen, einen Mannschaftsraum, eine Werkstatt, einen Abstellraum und ein Büro für den Ortsbrandmeister. Der Mannschaftsraum kann auch als Schulungsraum genutzt werden.

Die Baukosten in Höhe von 414 000 Euro hat die Gemeinde Edewecht getragen, allerdings wäre die Rechnung wohl deutlich höher ausgefallen, wenn die Feuerwehrleute sich nicht so engagiert an den Bauarbeiten beteiligt hätten. Die Kanalaushub- und Kanalanschlussarbeiten hat die Wehr ebenso wie Maler- und einige Zimmererarbeiten, einen Großteil der Pflasterarbeiten, Anpflanzungen im Außenbereich und die Einrichtung der Räumlichkeiten in Eigenleistung erledigt.

Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch jetzt symbolisch einen Schlüssel an Ortsbrandmeister Rolf Windhorst. Der zeigte sich mit den neuen Räumlichkeiten genauso zufrieden wie Kreisbrandmeister Johann Westendorf und Gemeindebrandmeister Enno Gerdes-Röben. Westendorf wies in seiner Rede noch einmal darauf hin, dass der neue Standort in der Ortsmitte recht günstig sei. Alle Redner bedankten sich bei den Verantwortlichen und bei den Feuerwehrkameraden, die dazu beigetragen hätten, dass das Haus so schön wurde, wie es jetzt ist. Dabei wurde noch einmal deutlich gemacht, dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ihre Einsätze unentgeltlich durchführen – ein Umstand der leider oft vergessen werde.

Die Einweihungsfeierlichkeiten dienten auch gleich als Rahmen für die Ehrung verdienter Mitglieder. Für seine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Fritz Kruse das Feuerwehrehrenzeichen in Gold verliehen. Ebenfalls mit dem Feuerwehrehrenzeichen wurde Alfred Kruse für seine 40-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Mit der Ehrennadel des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes wurde Heino Kruse, der altersbedingt inzwischen der Seniorengruppe der Freiwilligen Feuerwehr angehört, für seine langjährige aktive Mitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr geehrt.
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