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Wehr mit lebender Waschstraße

AKTION  115 Autos zugunsten der Jugendfeuerwehr auf Vordermann gebracht

Von Hildburg Lohmüller (NWZ vom 02.05.2007)

Die Besitzer konnten die Gebühr für die Reinigung selbst bestimmen. Die meisten gaben zehn bis 20 Euro.

Carwash ...
Wie die Profis im Kampf gegen den Schmutz aktiv: Mitglieder der Jugendfeuerwehr,
die eine „lebende Waschstraße“ bildeten und 115 Autos säuberten.
                                                                                               Bild: Hildburg Lohmüller

WESTERSTEDE - Eine lebende Autowaschstraße fanden die Autofahrer auf dem Gelände der Freiwilligen Feuerwehr Westerstede vor. Emsig schäumten Simon, Jannek, Sebastian, Christian und Sarah mit Schwamm das Auto ein, das vorher und hinterher mit einem Hochdruckreiniger abgespritzt wurde. An der nächsten Station wischten Jugendliche das Auto mit Lederlappen trocken und beim letzten Halt machten sich Sven, David und Florian mit Staubsauger im Inneren an das Aussaugen. So wie diese Genannten waren auch die anderen Jugendfeuerwehrmitglieder aktiv dabei, sie arbeiteten in kurzen Wechselschichten – und besserten dabei kräftig die Kasse der Jugendfeuerwehr auf.

Mehr als hundert Autofahrer machten von dem Autowaschtag der Jugendfeuerwehr Gebrauch und freuten sich anschließend über ein sauberes Fahrzeug. Es war der zweite Autowaschtag, den die Jugendfeuerwehr organisiert hatte. Die Gebühr war eine freiwillige Spende, die jeder für sich frei wählen konnte, wobei zehn oder 20 Euro am häufigsten gegeben wurden.

„Die ersten Fahrzeuge standen schon um 8.30 Uhr auf dem Gelände, obwohl es offiziell erst um 10 Uhr begann“, freute sich André Wessels, Oberfeuerwehrmann und Jugendbetreuer, über die starke Resonanz, die dann auch den ganzen Tag über anhielt. Zeitweise standen annähernd 20 Autos – vom kleinsten PKW bis zum größeren Van – in der Warteschlange. Kostenlos wurden die wartenden Fahrer mit Kaffee und Kuchen versorgt. Zügig ging der Ablauf voran, immerhin waren 17 Jugendliche im Einsatz, ferner 20 aktive Feuerwehrleute und teilweise auch Eltern, die überall halfen, so auch beim Bratwurstgrillen.

Am Ende des Tages fiel das Resultat mit 115 gewaschenen Personenwagen und einer größeren Summe Bargeld sehr erfreulich aus.

Das Geld kommt ausschließlich der Jugendfeuerwehr zugute, die es für diverse erforderliche Anschaffungen und für das anstehende Zeltlager in Delmenhorst verwenden will.
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