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Vor 50 Jahren eher dürftige Ausrüstung

FEUERWEHR  Walter Gerken ist nach wie vor aktiv – Tag der offenen Tür
(NWZ vom 31.08.2007 von Wolfgang Müller)

Walter Gerken am Steuer des neuen Löschfahrzeugs, das heute die jüngeren Kameraden steuern BILD: WOLFGANG MÜLLER  

HAHN - Der Vater war in der Feuerwehr, der Bruder auch – und da war es für Walter Gerken klar, „dass ich auch dazugehören muss“. Anderen Menschen zu helfen, war vor 50 Jahren aber der Hauptgrund, sich in der Einheit Hahn zu engagieren. Schon als Kind hatte er für die Feuerwehr Kurierdienste übernommen und bei Einsätzen die Tür geöffnet, weil er „am dichtesten dran“ wohnte. Den Grundlehrgang und den Maschinistenlehrgang hat er absolviert, bis zum Hauptfeuerwehrmann ist er aufgestiegen. In Wettkampfgruppen hat er sich eingesetzt, und auch jetzt, in der Altersriege, hilft er noch oft.

Beim „Tag der offenen Tür“ am Sonntag, 2. September, von 11 bis 17 Uhr im und beim Feuerwehrhaus werden ihm Geschichten zu jedem Gerät, zu jedem Fahrzeug einfallen. An die „Oma“, ein Löschfahrzeug aus der Vorkriegsgeneration, kann er sich erinnern, und an die dürftige Ausstattung vor 50 Jahren. Atemschutzgeräte gab es nicht, bei Einsätzen mussten Gasmasken herhalten. Die Einsatzkleidung war auch der Ausgeh-Anzug, die Gummistiefel mussten die Kameraden selbst mitbringen. Und das Feuerwehrhaus bestand damals aus einem einzigen Raum – der war Garage und Dienstzimmer zugleich, und hier wurden auch noch die Schläuche gewartet.

Unzählige Brände hat der gelernte Elektriker und Berufskraftfahrer („Einige Millionen Kilometer“) Walter Gerken erlebt, aber auch hier gibt es einen Wandel – immer mehr verlagert sich der Einsatz auf die Autobahn.

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