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Mittwoch, 7. August 2019 20:Aug

Rettung aus dem Straßengraben

Einsatz mit schwerem Gerät: Fahrerin und Beifahrerin mussten aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Einsatz mit schwerem Gerät: Fahrerin und Beifahrerin mussten aus ihrem Fahrzeug befreit werden. Udo Tönjes-Deye

Mit schwerem Gerät übt die Edewechter Ortsfeuerwehr den Ernstfall. 25 Kameraden waren mit fünf Fahrzeugen am Brannendamm vor Ort.

Edewecht Ein Fahrzeug liegt seitlich in einem Graben. Darin sitzen zwei Frauen. Die Fahrerin ist eingeklemmt, die Beifahrerin liegt im Fußraum. Die Windschutzscheibe des Autos ist blutbefleckt, hinter dem Auto liegt ein Tretroller – wurde jemand überfahren?

 

Gräben abgesucht

Dieses Bild bot sich der Ortsfeuerwehr Edewecht, die in der vergangenen Woche mit 25 Kameraden gegen 19 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall an der Straße Brannendamm in Edewecht ausgerückt war. Mit einem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, einem Tanklöschfahrzeug, einem Löschfahrzeug, einem Gerätewagen Logistik, einem Einsatzleitwagen und jeder Menge Man-Power war die Ortsfeuerwehr auf alles vorbereitet. Schnell stellte sich für die Kameraden heraus: Bei der Alarmierung handelte es sich zum Glück nur um einen Übungseinsatz.

Während sich die Besatzung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs zusammen mit der des Gerätewagens Logistik um das Auto kümmerte, suchten einige Kameraden nach dem Fahrer des Tretrollers. „Unter dem Pkw lag niemand“, so Tim Helmerichs, stellvertretender Ortsbrandmeister in Edewecht.

Deshalb wurden alle Gräben in der Nähe der Einsatzstelle abgesucht. Schlussendlich konnte der vermisste Tretrollerfahrer im Wald, einige Meter von Fahrzeug entfernt, gefunden werden. Währenddessen wurden die Insassen des Autos nach einer Erstversorgung auf die Rettung durch die Einsatzkräfte vorbereitet.

Nachdem die Beifahrerin befreit wurde, befreiten die Kameraden die Fahrerin mit „schwerem Gerät“ (Schere, Spreizer und Rettungszylinder). Um 21.30 Uhr war der Übungseinsatz für die Ortsfeuerwehr Edewecht beendet.

Geplant wurde er von den Edewechter Kameraden Eike Bruns und Renke Hoffbuhr – sie waren die einzigen, die von der Übung wussten, wie Helmerichs erklärt. „Das ist etwas Besonderes und wichtig für die Ausbildung unserer Kameraden“, sagt er.

Zwei- bis dreimal im Jahr

Zwei- bis dreimal im Jahr werde so eine Übung von und für die Edewechter Ortsfeuerwehr organisiert. „Dabei ist es wichtig, dass wir die nötigen Genehmigungen von der Polizei und der Großleitstelle haben“, erklärt der stellvertretende Ortsbrandmeister. Rund zwei Wochen habe die Planung der Übung in Anspruch genommen. „Es hat alles super geklappt. Die Organisation durch die Kameraden war toll, so dass alle etwas lernen konnten“, resümiert Helmerichs.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Mittwoch, 7. August 2019
  • Autor: Chelsy Haß
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