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Donnerstag, 25. Februar 2021 10:03

Wieder Feuerwehreinsatz bei Popken Fashion Group

Zwei Einsätze hatte die Freiwillige Feuerwehr Hahn in diesem Jahr, beide führten ins Gewerbegebiet „Am Waldrand“. Am Mittwoch brannte ein Kleintransporter.

HAHN-LEHMDEN Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage musste die Freiwillige Feuerwehr Hahn zur Firma Popken Fashion Group im Gewerbegebiet „Am Waldrand“ in Hahn-Lehmden ausrücken. Am Mittwoch wurde die Wehr gegen 10.25 Uhr alarmiert, weil ein Kleintransporter in Brand geraten war. Das teilte Ortsbrandmeister Thorsten Menke mit.

Mittwoch, 24. Februar 2021 10:00

Verdächtiger Brief bei der Rügenwalder Mühle

Ein Brief mit einem harten Gegenstand geht bei der Rügenwalder Mühle in Bad Zwischenahn ein. Vor dem Hintergrund der Anschläge auf Lidl, Capri Sonne und Hipp reagiert das Unternehmen vorsichtig – und alarmiert die Polizei.

BAD ZWISCHENAHN Einen Großeinsatz am Produktionsstandort der Rügenwalder Mühle hat am Dienstagnachmittag ein eigentlich harmloser Brief ausgelöst. In der Verwaltung des Herstellers von Wurstwaren und vegetarischen Produkten war ein Brief angekommen, in dem eine Mitarbeiterin einen harten Gegenstand erfühlte.

Samstag, 20. Februar 2021 09:58

Autofahrerin erleidet tödliche Verletzungen

Schrecklicher Unfall zwischen Spohle und Wapeldorf: Eine Frau aus der Wesermarsch ist dabei ums Leben gekommen.

SPOHLE Tödlicher Unfall auf der Wapeldorfer Straße bei Spohle: Freitagvormittag gegen 10.30 Uhr krachte die Fahrerin eines Fiat Panda aus Spohle kommend gegen einen Baum. Dabei geriet der Wagen zum Teil in Brand. Die Spohler und Wiefelsteder Feuerwehren rückten aus, um das Fahrzeug zu löschen. „Als wir ankamen, lag eine Person neben dem Fahrzeugwrack“, berichtet Jens Gerdes, stellvertretender Sprecher der Wiefelsteder Feuerwehr. Die 69 Jahre alte Fahrerin aus der Wesermarsch war laut Hilmar Diekmann, Leiter der Polizeistation Rastede, die den Unfall bearbeitet, wohl nicht angeschnallt gewesen. „Sonst wäre sie wohl nicht aus dem Auto geschleudert worden“, so Diekmann.

Samstag, 20. Februar 2021 09:55

Schmelzwasser vom Esch bedroht Häuser

Die Feuerwehr kämpfte mit Sandsäcken und Pumpen gegen eine drohende Flut an der Hauptstraße in Edewecht. Das Wasser stand bereits zentimeterhoch an den Terrassentüren der Wohnungen.

EDEWECHT Viele Menschen haben sich in den vergangenen Wochen am inzwischen schon ungewohnten Schnee erfreut. Jetzt lieferte der weiße Winter bei steigenden Temperaturen seine nassen Ausläufer. Auf einem Grundstück an der Hauptstraße in Edewecht drohte auflaufendes Schmelzwasser vom Esch in die Häuser zu laufen. Bei Schneefall kann sich durch die notwendigen Räumarbeiten eine größere Menge an einer Stelle ansammeln. Wenn die Temperaturen dann wie jetzt geschehen schnell steigen, schmilzt viel Schnee auf einmal.

Die herbeigerufene Ortsfeuerwehr Edewecht stellte an der Einsatzstelle fest, dass das Wasser bereits bis zu fünf Zentimeter hoch an den Terrassentüren der Wohnungen stand und vom Esch her ein Rinnsal mit zusätzlichem Schmelzwasser weiter auf das Grundstück drückte. Für die Einsatzkräfte galt es deshalb, schnell zu reagieren.

Kampf gegen Fluten

Die Einsatzleitung aus Edewecht teilte die Feuerwehrkräfte im Kampf gegen die drohenden Fluten auf und setzte den Fuhrpark ein. Das große Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 wurde direkt zur Einsatzstelle beordert, um dort mit einer Tauchpumpe den Wasserstand konstant zu halten. Gleichzeitig schippten Feuerwehrleute den Restschnee auf dem Gelände weg, um die Wasserbelastung zu reduzieren.

Der Gerätewagen Logistik GW-L wurde zum Bauhof der Gemeinde beordert, um dort 50 Sandsäcke zu befüllen und zur Einsatzstelle zu transportieren. Mit den Sandsäcken wurden dann die Türbereiche der Gebäude gesichert. Damit konnte verhindert werden, dass das Wasser in die Wohnungen fließt und dort große Schäden verursacht.

Zeitgleich war durch den Eigentümer ein Minibagger organisiert worden, der einen Entlastungsgraben zog, um nachfließendes Schmelzwasser umzuleiten. So konnte es an anderer Stelle direkt im Boden versickern. Abschließend wurde der Wasserstand auf dem Grundstück mit der Tauchpumpe auf ein gefahrloses Niveau abgesenkt. Die Sandsäcke verblieben zur Sicherheit vor Ort.

Schäden verhindert

Durch den schnellen Einsatz der Ortsfeuerwehr Edewecht wurden schlimmere Schäden an den Gebäuden verhindert. Ansonsten hätte der Grundstückseigentümer wohl selbst dafür haften müssen, da Schmelzwasserschäden in den meisten Fällen nicht versichert sind. Dabei können diese Zerstörungen an Wänden, Böden und der Einrichtung hinterlassen.

Aus diesem Grund sollten Hausbesitzer rechtzeitig geeignete Maßnahmen treffen, um sich vor Überflutung und Rückstau in den eigenen vier Wänden zu schützen.

Freitag, 19. Februar 2021 09:52

Feuerwehreinsatz am Westersteder Amtsgericht

Schreck in der Morgenstunde: Die Feuerwehr ist zu einem Brand am Amtsgericht in Westerstede ausgerückt. Das Gebäude wurde evakuiert.

WESTERSTEDE Schreck in der Morgenstunde: Gegen 9.30 Uhr wurde am Donnerstagmorgen die Feuerwehr wegen eines Dachstuhlbrandes zum Amtsgericht Westerstede gerufen. Wie die Polizei mitteilt, hatte eine Dachdeckerfirma Schweißarbeiten an der Außenfassade vorgenommen. Dann hatte der Handwerker Qualm im Bereich des Dachs entdeckt und sofort Alarm geschlagen.

Donnerstag, 18. Februar 2021 09:51

Junge Frau unter Aufzug eingeklemmt

Eine 31-Jährige steckte im Logistiklager der Popken Fashion Group in Hahn-Lehmden unter einem Aufzug fest. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

HAHN-LEHMDEN Bei einem Arbeitsunfall im Logistiklager der Popken Fashion Group in Hahn-Lehmden ist am Dienstagabend eine 31-jährige Angestellte unter dem Aufzug eines Warentransportsystems eingeklemmt worden. Sie musste von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Hahn befreit werden und kam verletzt ins Krankenhaus.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist nach Angaben der Polizei bislang noch unklar. Es wird allerdings vermutet, dass es möglicherweise eine Störung gab. Um diese zu beheben, könnte die Frau einen eigentlich abgesperrten Bereich betreten haben, wo sie dann von dem Aufzug eingeklemmt wurde.

Gegen 18.50 Uhr waren Polizei und Feuerwehr am Dienstag alarmiert worden. Die Freiwillige Feuerwehr Hahn rückte mit vier Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften zu dem Logistiklager im Gewerbegebiet „Am Waldrand“ aus. Der Unfall ereignete sich im alten Gebäudeteil der Firma.

Dienstag, 16. März 2021 10:21

Spektakulärer Einsatz und wenig Routine

Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen zieht Bilanz für 2020. Der Aper setzt sich für zügige Impfungen und Schnelltests bei Feuerwehrleuten ein.

APEN Ein hartes Jahr liegt hinter den Feuerwehrleuten aus der Gemeinde Apen. „Corona hat uns kräftig ausgebremst, wir haben zwar eine Reihe von Einsätzen absolviert, aber die so wichtigen Übungsabende konnten kaum stattfinden“, zieht Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen eine Bilanz.

Freitag, 5. Februar 2021 09:45

Ein Leben im Dienst für die Feuerwehr

Seit 70 Jahren gehört Herbert Decker der Freiwilligen Feuerwehr Südbäke an. Die Ehrung wurde ihm anlässlich seines 90. Geburtstages zuteil.

SÜDBÄKE Ein Leben für die Feuerwehr: Für 70 Jahre Dienst im Feuerlöschwesen hat die Freiwillige Feuerwehr Südbäke Herbert Decker geehrt. „Wir sind stolz auf 70 Jahre, die Kamerad Decker bei uns ist“, so der frühere Ortsbrandmeister Jürgen Dörr.

Die Ehrung hatte ursprünglich bereits auf der Jahreshauptversammlung im vergangenen Jahr erfolgen sollen. Aus gesundheitlichen Gründen hatte Decker daran aber nicht teilnehmen können. In der Folge machte dann die sich ausbreitende Corona-Pandemie der Ehrung einen Strich durch die Rechnung.

Mehrere Anwohner klagten über Atembeschwerden, nachdem eine Frau in einem Treppenhaus in Bad Zwischenahn Reizgas versprüht hatte. Die Feuerwehr musste das Gebäude belüften.

BAD ZWISCHENAHN Bewohner eines Mehrfamilienhauses am Irisweg in Bad Zwischenahn wurden am Mittwoch bei einem hausinternen Streit in Mitleidenschaft gezogen, das teilte die Polizei am Donnerstag mit. Gegen 15.30 Uhr informierten Anrufer die Polizei darüber, dass es im Treppenhaus des Wohnhauses stark nach Gas rieche, einige Hausbewohner klagten über Unwohlsein und Atembeschwerden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass es zu Streitigkeiten unter Hausbewohnern gekommen war. Im Verlauf dieser Streitigkeiten versprühte eine Anwohnerin Reizgas im Treppenhaus.

Die Wehren in Metjendorf und Wiefelstede sollen in den kommenden beiden Jahren jeweils ein neues Feuerwehrfahrzeug bekommen. Das ist in der kommenden Woche Thema im Wiefelsteder Feuerwehrausschuss.

WIEFELSTEDE Bei der Feuerwehr haben sich die Wogen wieder geglättet. Hatte im Dezember Gemeindebrandmeister Heiko Bruns noch einen Brandbrief an die Verwaltungsspitze und die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat geschrieben, weil ein erforderliches Fahrzeug nicht im Bedarfsplan auftauchte, so haben sich Wehrführung und Verwaltung jetzt geeinigt.

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