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Dienstag, 12. Februar 2019

Eingeklemmte Person schnell befreit

Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und geriet in den Straßengraben. Zur Sicherheit wurde die Fahrzeugbatterie durch die Feuerwehr abgeklemmt.

Wiefelstede Die Ortsfeuerwehren Neuenkruge-Borbeck und Wiefelstede sind am Montagmorgen zu einem Verkehrsunfall gerufen worden. Um 6.48 Uhr erhielten sie die Meldung, dass eine Person bei einem Verkehrsunfall auf der Mansholter Straße in Wiefelstede eingeklemmt wurde. Die Person kam mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab, geriet in den anliegenden Straßengraben und konnte sich nicht selbst befreien.

Beim Eintreffen der Ortsfeuerwehren mit vier Fahrzeugen und 27 Feuerwehrleuten stellten die Helfer jedoch fest, dass der Rettungsdienst vor Ort die Person schon befreit und mit der Versorgung des Verletzten begonnen hat.

Das Navigationssystem habe ihn in der Dunkelheit direkt über die Hafenkante geleitet, sagte der Mann aus. Für die Bergungsarbeiten wurde der Küstenkanal für die Schifffahrt gesperrt.

Edewecht Weil er eigenen Angaben zufolge zu sehr seinem Navigationsgerät vertraute, ist ein 69-jähriger Autofahrer samt Fahrzeug am Sonntagabend im Küstenkanal beim Torfwerk in Edewecht gelandet. Die Bergung des Wagens gestaltete sich für die Einsatzkräfte schwierig.

Der bei dem Unfall nicht verletzte Autofahrer konnte sich selbstständig aus seinem Wagen befreien. Laut seinen Aussagen lotste ihn sein Navi gegen 18 Uhr bei Dunkelheit und leichtem Regen auf das Gelände des Torfwerkes und dort neben einer Verladestation geradeaus über die Hafenkante in den Küstenkanal. Er selbst habe das Fahrzeug durch ein Seitenfenster verlassen können.

Aschhausen Auf ein arbeitsreiches Einsatzjahr und auf 7267 Einsatzstunden blickte Ortsbrandmeister Hartmut Schaffer während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Aschhausen zurück. Neben den Einsätzen, die 1205 Stunden ausmachen, sind das auch die Stunden für Ausbildungen, Übungen, Arbeitsdiensten und Veranstaltungen die Kameradschafts- und Vereinspflege angefallen.

Auch die 15 Feuerwehrsenioren aus Aschhausen tragen zu den Einsatzstunden bei. Bei ihnen standen im abgelaufenen Jahr 1237 Stunden auf dem Zettel.

Samstag, 9. Februar 2019

Schweine überstehen Brand im Stall

25 Tiere wurden aus dem Gebäude einer Versuchsanstalt der Landwirtschaftskammer gerettet. Die Brandursache ist noch unklar.

Wehnen Zu einem Brand in einem Schweinestall der Versuchsstation für Schweinehaltung der Landwirtschaftskammer in Wehnen wurden am Freitagmorgen gegen 7.45 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Ofen und Petersfehn gerufen.

Nach Mitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Ofen war der Brand aus noch ungeklärter Ursache in der Deckenkonstruktion des Stalls ausgebrochen. Mitarbeiter der Versuchsanstalt hatten selbst mit den Löscharbeiten begonnen und die etwa 25 Schweine in benachbarte Ställe gebracht.

Freitag, 8. Februar 2019

Feuer bei Rügenwalder Mühle

Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge fuhren auf das Werksgelände. Laut NWZ-Informationen brannte es in der Frikadellenfertigung.

Bad Zwischenahn Zu einem großen Feuerwehreinsatz auf dem Betriebsgelände der Rügenwalder Mühle im Industriegebiet Kayhauserfeld in der Gemeinde Bad Zwischenahn wurden am Donnerstag gegen 13.30 Uhr Einsatzkräfte aus mehreren Wehren der Gemeinde gerufen.

Auf dem Gelände des Unternehmens war ein Feuer in einer Bratanlage für Frikadellen ausgebrochen. Nach Mitteilung des Unternehmens hatten sich Fettrückstände entzündet. Über die automatische Brandmeldeanlage wurden – zeitgleich zu Löschversuchen der Mitarbeiter – die Einsatzkräfte von zwei örtlichen Freiwilligen Feuerwehren alarmiert, die nach wenigen Minuten vor Ort waren. Unterdessen wurde der Alarm wegen der noch unklaren Lage ausgeweitet und weitere Kräfte mit zahlreichen Fahrzeugen hinzugerufen.

Beim Eintreffen der Wehren war das Feuer nach Mitteilung von Rügenwalder Mühle aber bereits erloschen und es bestand keine akute Gefahr mehr.

Freitag, 8. Februar 2019

600 Dienststunden bei 32 Einsätzen

Ofen 28 Männer und drei Frauen waren 2018 in der Freiwilligen Feuerwehr Ofen zur Stelle, wenn Mitbürger ihre Hilfe benötigten. Zu 32 Einsätzen rückte die Wehr im vergangenen Jahr aus. Dafür stehen rund 600 Stunden im Buch.

Ortsbrandmeister Andreas Aßmann berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Wehr von Brandeinsätzen und Hilfeleistungen. Der Umfangreichste Einsatz war an der Bloher Landstraße, wo bereits beim Eintreffen das gesamte Dach eines reetgedeckten Bauernhauses in Brand stand. Die Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen, trotz des massiven Löschangriffs konnte das Haus nicht gerettet werden. Für Lehrgänge fielen circa 200 Stunden an und circa 1200 Stunden für 45 Dienste wie die Weihnachtsbaum-Sammlung, Unterstützung des Ortsbürgervereins und die Absicherung einiger Veranstaltungen in der Gemeinde.

Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Alarmierungen in 2018 leicht zurück. Dafür hielt eine Brandserie die Kameraden der Einheit Rastede im Sommer ziemlich auf Trab.

Rastede Zu 122 Einsätzen ist die Freiwillige Feuerwehr Rastede im vergangenen Jahr ausgerückt, um der Bevölkerung zur Hilfe zu gekommen. Das berichtete jetzt Ortsbrandmeister Christian Ammermann auf der Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus. Nach 130 Einsätzen im Jahr zuvor ging die Zahl der Alarmierungen damit leicht zurück.

Die Einsätze im vergangenen Jahr teilen sich auf in 71 Brandeinsätze und 51 Hilfeleistungseinsätze. „Bei diesen 122 Einsätzen waren wir insgesamt 3646 Stunden für unsere Mitbürger im Einsatz, um zu retten, schützen, löschen und zu bergen“, sagte Ammermann.

Linswege „Die Linsweger Feuerwehr ist immer aktiv. Die Einsätze werden immer vielfältiger. Viele wissen gar nicht, dass es eine Freiwillige Feuerwehr ist und ihr es in eurer Freizeit macht“, so Lars Schmidtberg, stellvertretender Bürgermeister auf der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Linswege.

22 Einsätze hatte die Feuerwehr Linswege im Jahr 2018. Dachstuhlbrand, Ausleuchten einer Einsatzstelle, Flächenbrand, Verkehrsunfall, Suizidversuch, Fahrzeugbrand und Spülmaschinenbrand sind nur einige Alarmstichworte des vergangenen Jahres. Dabei erschwerten die Hitze und Trockenheit des Sommers die Arbeit und brachten die Kameraden an ihre Grenzen, denn allein das Atemschutzgerät hat ein Gewicht von 15 Kilogramm. Je nach Ausrüstungsgegenständen mussten die Einsatzkräfte so rund 25 bis 45 Kilogramm Extra-Gewicht tragen. Kein leichtes Unterfangen bei weit mehr als 25 Grad.

Apen Auf ein arbeitsintensives Jahr 2018 mit fast 7000 Stunden geleistete Arbeit blickte Apens stellvertretende Ortsbrandmeister Andre Bruns bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Apen zurück. Zu den 42 Einsätzen der Einheit gehörten 14 Brandeinsätze, 25 Hilfeleistungen und drei Fehlalarme. Bruns hob besonders den Flächenbrand auf einem Kornfeld hervor, bei dem im August ein Trecker und eine Ballenpresse in Brand geraten waren.

Als Teil der Kreisbereitschaft Ammerland waren Kameraden aus Apen auch beim Brand einer Papier- und Kartonfabrik in Varel und beim Moorbrand im Einsatz

Osterscheps „Die gute Kameradschaft hat mich bewogen, hier mitzumachen.“ Wenn sich Dirk Sandstede an seine Gründe erinnert, warum er vor 50 Jahren der Freiwilligen Feuerwehr Osterscheps beigetreten ist, wird sofort das gute Miteinander genannt. „Und die Wettkämpfe haben mir gefallen. Davon gab es viele. Das war damals üblich.“

Heute ist der 69-Jährige in der Altersabteilung der Osterschepser Wehr, nimmt aber regelmäßig an Sitzungen und Treffen teil. Auch auf der Jahreshauptversammlung am Freitag im Feuerwehrgerätehaus in Osterscheps war er anwesend, dieses Mal auch wegen seines Jubiläums.

Gemeindebrandmeister Hinrich Bischoff überreichte ihm eine Ehrenurkunde für seine 50-jährige Mitgliedschaft. Von seinen Feuerwehrkameraden erhielt er einen Präsentkorb.

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