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Samstag, 11. September 2021 20:45

Moderne Ausstattung und neue Fahrzeuge

 Millionenschwere Anschaffungen geplant: Die Feuerwehren in Edewecht sollen in den kommenden Jahren noch besser ausgestattet werden. Es geht um Ausrüstung, Fahrzeuge und Hilfsmittel. Millionenschwere Anschaffungen geplant: Die Feuerwehren in Edewecht sollen in den kommenden Jahren noch besser ausgestattet werden. Es geht um Ausrüstung, Fahrzeuge und Hilfsmittel. Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfehn

Um im Notfall schnell reagieren zu können, brauchen die Feuerwehren moderne Ausrüstung und Fahrzeuge. In Edewecht soll in den kommenden Jahren mehr als eine Million Euro dafür ausgegeben werden.

Edewecht Damit die Edewechter Feuerwehr auch in Zukunft einsatzfähig ist, sind moderne Ausrüstung und neue Fahrzeuge notwendig. So will die Gemeinde bis 2026 ihre Feuerwehrflotte modernisieren. Bei der jüngsten Sitzung des Feuerwehrausschusses stellte Dirk Gerdes-Röben von der Verwaltung zudem notwendige Anschaffungen wie die Beladung für ein neues Tanklöschfahrzeug und einen Notstromgenerator vor. Mehr als eine Million Euro sollen in den kommenden Jahren investiert werden.

 

Fahrzeugkonzept

Drei neue Fahrzeuge stehen auf der Agenda der Edewechter Feuerwehren. Zunächst steht 2024 die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF) für die Ortsfeuerwehr Husbäke an. Daraufhin soll ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 10 aus Husbäke nach Jeddeloh II verlegt werden. Stand heute ist laut Verwaltung mit Kosten von 420.000 Euro zu rechnen. Bei der Verlegung des LF 10 nach Jeddeloh II werden „ortsspezifische Änderungen“ notwendig, die mit 20.000 Euro zu Buche schlagen dürften.

Ein Jahr später steht ein neuer Gerätewagen-Logistik (GW-L) 2 oder LF-GW für die Ortsfeuerwehr Edewecht auf dem Plan. Kostenpunkt sind etwa 350.000 Euro. Die Festlegung auf einen Fahrzeugtyp steht noch aus und ist abhängig von möglichen Förderungen. Das jetzige GW-L 1 befindet sich in einem sehr schlechten Zustand, weshalb es nur unter erheblichen finanziellem Aufwand einsatzfähig bleiben kann.

In 2026 steht dann der Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeuges (TLF) für die Ortsfeuerwehr Friedrichsfehn sowie eines gebrauchten Mannschaftstransportwagens (MTW) für die Ortsfeuer Edewecht an. Das bisherige Friedrichsfehner Fahrzeug stammt aus dem Jahr 1987 und wird somit 2026 ein Alter von 39 Jahren haben. „Die Bausubstanz des Fahrzeuges ließ eine so lange Laufzeit zu. Dadurch konnte die Ersatzbeschaffung weiter hinausgeschoben werden, um andere Anschaffungen früher erledigen zu können“, so Gerdes-Röben. Wegen der häufigen Vegetationsbrände im Löschbezirk mit dem Wildenloh empfiehlt die Verwaltung wieder ein hochgeländefähiges Fahrzeug auf Basis eines Unimog. Stand jetzt könnten 430.000 Euro anfallen. Dazu kommen weitere 40.000 Euro für das Edewechter Ersatzfahrzeug.

Beladung für TLF 4000

Das bereits beauftragte neue Tanklöschfahrzeug (TLF) 4000, das der Ortsfeuerwehr Edewecht zur Verfügung gestellt wird, muss teilweise neu ausgestattet werden. Zwar wird die Beladung des bisherigen TLF aus 1994 annähernd vollständig übernommen, es müssen aber ergänzende Beladungsteile beschafft werden. Neue Techniken und Unterschiede bei den Fahrzeugnormungen machen dies nötig. Dafür soll die Gemeinde 35.000 Euro bereitstellen. Mit der Auslieferung des Fahrzeuges ist laut Gerdes-Röben eventuell noch in 2022 zu rechnen, sie wird jedoch spätestens 2023 erfolgen.

Notstromgenerator

Schon 2019 wurde beschlossen, dass ein mobiler Notstromgenerator für den Katastrophenschutz und die Gefahrenabwehr angeschafft werden soll. Da es eine schwierige rechtliche Lage gebe, habe sich die Beschaffung seitdem nicht realisieren lassen. Nun soll 2022 Vollzug gemeldet werden. Allerdings erhöhen sich die veranschlagten Kosten von 62.000 Euro auf 75.000 Euro.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Samstag, 11. September 2021
  • Autor: Arne Jürgens
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