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Montag, 6. September 2021 07:12

Großer Abschied für Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr

Abschied, Auszeichnungen und Ernennungen (von links): Stellvertretender Kreisbrandmeister Mathias Sielmann, Andreas Aßmann, Bürgermeister Arno Schilling (Bad Zwischenahn), Bürgermeisterin Petra Lausch (Edewecht) Landrat Jörg Bensberg, Marcel Meyer, Henning Hinrichs, Stellvertretender Kreisbrandmeister Jürgen Scheel, Torben Wefer, der ehemalige Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr und Kreisbrandmeister Friedrich Delmenhorst. Abschied, Auszeichnungen und Ernennungen (von links): Stellvertretender Kreisbrandmeister Mathias Sielmann, Andreas Aßmann, Bürgermeister Arno Schilling (Bad Zwischenahn), Bürgermeisterin Petra Lausch (Edewecht) Landrat Jörg Bensberg, Marcel Meyer, Henning Hinrichs, Stellvertretender Kreisbrandmeister Jürgen Scheel, Torben Wefer, der ehemalige Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr und Kreisbrandmeister Friedrich Delmenhorst. Christian Quapp

Nach sechs Jahren war für Kreisbrandmeister Andree Hoffbuhr Schluss. Am Freitag wurde er in der Technischen Zentrale in Elmendorf verabschiedet.

Ammerland /Elmendorf Sechs Jahre lang war Andree Hoffbuhr Kreisbrandmeister im Ammerland. Mit 63 Jahren wechselte er jetzt in die Altersabteilung. Die Anhebung der Altersgrenze für den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr in Niedersachsen auf 67 Jahre hatte er immer kritisch gesehen – und so war für Hoffbuhr klar, dass auch für ihn mit 63 Jahren Schluss ist.

 

großer abschied

Die förmliche Entlassungsurkunde hatte Landrat Jörg Bensberg Hoffbuhr bereits im kleinen Kreis überreicht – beim ersten „Bier- und Bratwurstabend“ des Kreisfeuerwehrverbandes seit langer Zeit am Freitagabend in der Technischen Zentrale in Elmendorf konnten sich auch viele Kameradinnen und Kameraden von Hoffbuhr verabschieden. Das in größerem Rahmen tun zu können, war besonders für Nachfolger Friedrich Delmenhorst wichtig. Endlich wieder persönlich ins Gespräch kommen zu können sei wertvoll, auch wenn die Feuerwehren die Corona-Zeit gut überstanden hätten, so Delmenhorst. Landrat Bensberg ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, Hoffbuhr noch einmal öffentlich zu würdigen.

Viele Veränderungen

In eineinhalb Jahren als Stellvertreter und sechs Jahren als Kreisbrandmeister habe Hoffbuhr viele Veränderungen gestaltet. Die Atemschutzwerkstatt in der TZ und zahlreiche neue Fahrzeuge seien in seiner Zeit gekommen. Die Frage der Hygiene, die Gesundheit der Kameradinnen und Kameraden sowie die Ausbildung hätten für den Kreisbrandmeister immer ganz oben gestanden, erinnerte Bensberg.

„Du bist nicht der Lauteste auf dem Gelände, aber du hast es immer geschafft, dir Gehör zu verschaffen“, so Bensberg. Gleichzeitig sei Hoffbuhr Teamplayer, habe nie alleine entschieden und sich durch Argumente immer überzeugen lassen. Auch Petra Lausch, Bürgermeisterin von Hoffbuhrs Heimatgemeinde Edewecht, würdigte seine Leistungen. „Durchschlafen ohne Pieper und Einsätze wird sicher ungewohnt sein“, meinte Lausch, die Hoffbuhr wie zuvor Bensberg für die Zukunft vor allem Gesundheit wünschte. Weil die offiziellen Vertreter des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes am Freitagabend verhindert waren – teilweise durch Einsätze – gab es eine Premiere. Der Sprecher der Getreuen im OFV, also der Ehrenmitglieder, überbrachte Dank und Glückwünsche – passend in diesem Fall, denn es handelt sich um Johann Westendorf, Hoffbuhrs Vorgänger als Kreisbrandmeister.

Team im Vordergrund

Hoffbuhr selbst wollte sich gar nicht so gerne als „Special Guest“ sehen, wie ihn Friedrich Delmenhorst angekündigt hatte. „Das alles war nicht meine Arbeit, es war unsere Arbeit“, sagte er. „Es war das Team, wir haben gute Leute in der Kreisfeuerwehr und in der technischen Zentrale.“ Und auch mit seinem Nachfolger und den Stellvertretern Jürgen Scheel und Mathias Sielmann ist Hoffbuhr glücklich. „Wir haben gute Leute gewählt, es geht nicht genauso gut weiter, es geht sogar besser weiter“, versprach er.

Neben zahlreichen Urkunden und Geschenken gab es für Hoffbuhr noch eine besondere Auszeichnung: Für den Deutschen Feuerwehrverband überreichte Delmenhorst Hoffbuhr das deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold.

Auszeichnungen und Ernennungen

Weitere Ehrungen wurden am Freitagabend ausgesprochen: Jürgen Scheel erhielt das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber, Andreas Aßmann, Ortsbrandmeister in Ofen, das Ehrenkreuz in Bronze. Für ihre Verdienste um das Feuerwehrwesen wurden kurz vor dem Ende ihrer Amtszeiten Landrat Jörg Bensberg, Edewechts Bürgermeisterin Petra Lausch und Bad Zwischenahns Bürgermeister Arno Schilling mit der Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Auch Ernennungen gab es: Henning Hinrichs ist neuer stellvertretender Bereitschaftsführer, Kai Oliver Schröder Zugführer Technische Hilfeleistung, Torben Wefer stellvertretender Zugführer technische Hilfeleistung und Marcel Meyer stellvertretender Zugführer Wasserversorgung.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Montag, 6. September 2021
  • Autor: Christian Quapp
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