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Samstag, 4. September 2021 07:10

Einheit Hahn erhält Spezialausrüstung

Präsentieren das neue Aufsperrwerkzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hahn: Eike Stahmer (links) und Thorsten Menke Präsentieren das neue Aufsperrwerkzeug der Freiwilligen Feuerwehr Hahn: Eike Stahmer (links) und Thorsten Menke Frank Jacob

Im Einsatz muss die Feuerwehr auch mal Türen öffnen. Dafür wird mithin die Axt genutzt, was entsprechende Schäden hinterlassen kann. Die Einheit Hahn verfügt jetzt über spezielles Aufsperrwerkzeug.

Hahn-Lehmden Die Feuerwehr rückt nicht nur aus, wenn’s brennt. Häufig sind es auch Hilfseinsätze, zu denen die Kameraden alarmiert werden – zum Beispiel wenn sich eine hilflose Person in einer Wohnung befindet oder ein Rauchmelder piept. „Dann müssen wir die Tür oder ein Fenster öffnen“, sagt Thorsten Menke, Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Hahn.

Bislang kam in solchen Situationen dann auch mal eine Axt oder ein Kuhfuß zum Einsatz, ergänzt der stellvertretende Ortsbrandmeister Eike Stahmer. Jetzt verfügt die Einheit über spezielles Aufsperrwerkzeug, mit dem sich Fenster oder Türen öffnen lassen, ohne dabei größeren Schaden anzurichten.

 

Finanziert wurde die Ausrüstung vom neuen Förderverein der Einheit Hahn-Lehmden. Es ist die erste Anschaffung, nachdem der Verein Anfang vergangenen Jahres gegründet worden war. Rund 800 Euro kostete das Werkzeug-Set.

Ziel des Fördervereins ist es, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Hahn zu unterstützen. Dies schließt auch die Jugendabteilung und die Nachwuchsförderung ein, berichtet Menke. Gerade in diesem Bereich gebe es Dinge, die nicht von der Gemeinde Rastede finanziert würden. Dazu zählten etwa Fahrten oder Zeltlager. Tische oder Bänke würden dafür aus eigenen Mitteln beschafft werden.

Als Einrichtung der Gemeinde darf die Freiwillige Feuerwehr keine Spenden annehmen. Diese mussten in der Vergangenheit stets an die Gemeindeverwaltung gehen, dort im Haushalt verbucht werden und standen dann der Feuerwehr zur Verfügung, erläutert Menke. Ein Förderverein hingegen könne Spenden auch direkt entgegennehmen. Der Umweg übers Rathaus entfällt somit.

Rund 100 Mitglieder zählt der Förderverein inzwischen, überwiegend sind es Mitglieder der Feuerwehr, sagt Menke. Kurz nach der Gründung setzte nämlich die Corona-Pandemie ein – und die machte die Mitgliederwerbung erst einmal weitgehend unmöglich.

Auch das 100-jährige Bestehen der Einheit, das im Mai vergangenen Jahres gefeiert werden sollte, fiel der Pandemie zum Opfer. Dort hätten die Kameraden gerne weitere Unterstützer geworben. Nachdem die Pandemie eine Nachfeier des Jubiläums in diesem Jahr ebenfalls nicht zuließ, soll nun erst 2025 gefeiert werden, kündigt der Ortsbrandmeister an.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Samstag, 4. September 2021
  • Autor: Frank Jacob
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