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Samstag, 3. Juli 2021 20:44

23-jähriger BMW-Fahrer flüchtet vor der Polizei

Nach dem Unfall: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn beseitigen die Bäume, die der BMW-Fahrer umgerissen hatte. Nach dem Unfall: Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn beseitigen die Bäume, die der BMW-Fahrer umgerissen hatte. Feuerwehr

Ein 23-jähriger BMW-Fahrer war viel zu schnell auf der Autobahn 293 unterwegs. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, floh er und verursachte in Rastede einen Unfall.

Rastede /Oldenburg Mit einem Unfall an der Autobahnanschlussstelle Rastede endete eine Verfolgungsjagd, die sich ein 23-jähriger BMW-Fahrer mit der Polizei geliefert hat. Der Wagen war am Samstagabend einer Zivilstreife der Autobahnpolizei Oldenburg aufgefallen, als er mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der A293 unterwegs war. Erlaubt sind dort 100 km/h.

 

Wie die Polizei berichtet, sollte das Auto zu einer Kontrolle angehalten werden und folgte der Zivilstreife zunächst. Kurz vor dem Erreichen eines Parkplatzes flüchtete der BMW jedoch mit hoher Geschwindigkeit auf der A29 in Richtung Wilhelmshaven.

Bei der Flucht fuhr der Pkw an der Anschlussstelle Rastede plötzlich vom Überholfahrstreifen mit überhöhter Geschwindigkeit auf den Verzögerungsstreifen der Abfahrt. In der dortigen Rechtskurve kam der flüchtige Wagen dann auf regennasser Fahrbahn alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab.

Er kollidierte mit einem Leitpfosten und fuhr über den Grünstreifen. Dabei streifte er mehrere Bäume, drehte sich nach links und kam nach der Kollision mit weiteren Bäumen im dichten Baumbestand zum Stehen. Zwei Bäume wurden umgerissen und stürzten auf die Fahrbahn, berichtet die Polizei.

Wie durch ein Wunder blieben beide Fahrzeuginsassen unverletzt und konnten an der Unfallstelle durch die Polizei gestellt werden. Am Pkw entstand Totalschaden. Vor Ort wurde festgestellt, dass der 23-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

Da der BMW mitten im Baumbestand zum Stehen kam und die Bergung dadurch erschwert wurde, musste die Anschlussstelle für zwei Stunden voll gesperrt werden. Im Einsatz waren mehrere Streifenwagen der Polizei, die Freiwillige Feuerwehr Loy-Barghorn mit zwei Fahrzeugen und 15 Kameraden sowie die Autobahnmeisterei Varel. Hinzu kam noch ein Abschleppunternehmen aus Rastede zur Bergung des Pkw.

„Wir haben die Fahrbahn freigeräumt und den Pkw vom Baumbestand befreit, so dass der Abschlepper ihn vernünftig bergen konnte“, berichtet Daniel Krummacker, stellvertretender Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Loy-Barghorn.

Nach dem Entfernen der umgestürzten Bäume, der Bergung des Pkw und der Reinigung der Fahrbahn konnte die Anschlussstelle um 22.56 Uhr wieder freigegeben werden, teilt die Polizei mit. Aufgrund der geringen Verkehrsdichte ergaben sich keine Verkehrsstörungen.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 3. August 2021
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