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Dienstag, 13. Juli 2021 20:16

Wohnhaus in Ofen unbewohnbar

Einsatz in Ofen: Ein Carportbrand hat sich in der Nacht zu Montag in Ofen auf das Wohnhaus ausgebreitet und es vorläufig unbewohnbar gemacht. Einsatz in Ofen: Ein Carportbrand hat sich in der Nacht zu Montag in Ofen auf das Wohnhaus ausgebreitet und es vorläufig unbewohnbar gemacht. Andre van Elten/261News

Gegen 23.10 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem brennenden Carport gerufen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits weit ausgebreitet.

Ofen Ein völlig zerstörter Carport, ein durch Brandschäden, Rauch und Löschwasser schwer beschädigtes Wohnhaus sowie ein ebenfalls in Mitleidenschaft gezogenes Nachbarhaus: Das ist das Ergebnis eines Feuers am Feldkamp im Bad Zwischenahner Ortsteil Ofen in der Nacht zu Montag. Das Haus ist vorläufig unbewohnbar.

Die Nacht haben die Bewohner, eine vierköpfige Familie, bei Nachbarn verbringen können, sie werden aber vorläufig nicht in ihr Haus zurückkehren können und waren am Montag auf der Suche nach einer Bleibe für die Übergangszeit – idealerweise eine möblierte Ferienwohnung direkt in Ofen.

 

Alarm um 23.10 Uhr

Gegen 23.10 Uhr war die freiwillige Feuerwehr Ofen alarmiert worden, lauf Einsatzstichwort handelte sich um eine Akkuexplosion in einem Carport, mit einem größeren Brand rechneten die Einsatzkräfte zunächst nicht. Als die Feuerwehr sich dem Einsatzort näherte, sei der Feuerschein aber schon von weitem zu sehen gewesen, sagte Torsten Diederichs, stellvertretender Ortsbrandmeister in Ofen. „Der Carport stand in Vollbrand, die Flammen hatten auf den Flur und den Hauswirtschaftsraum des Gebäudes übergegriffen“, berichtet er. Der Dachstuhl des Gebäudes wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Schwere Schäden

Auch ein Nachbargebäude, das dicht neben dem betroffenen Haus steht, wurde durch die Flammen beschädigt. Fensterscheiben seien geplatzt und Kunststoffteile geschmolzen, so Diedrichs. Mit hinzugezogenen Kräften der Freiwilligen Feuerwehr Petersfehn, der Berufsfeuerwehr Oldenburg und Freiwilligen Feuerwehr Haarentor gelang es, zum einen das Nachbargebäude vor einer weiteren Ausbreitung der Flammen zu schützen, zum anderen, den Brand im Carport und im Haus zu löschen, berichtet Diedrichs.

Mit einem Schaumteppich seien eventuell noch vorhandene Glutnester erstickt worden. Nicht verhindern konnten die Feuerwehrleute, dass sich dichter Rauch im gesamten Haus ausbreitete und so mit dazu führte, dass die Räume derzeit nicht genutzt werden können.

Familie in Sicherheit

Die vierköpfige Familie hatte sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Sicherheit gebracht. Die Polizei berichtete noch in der Nacht, Personen seien nicht zu Schaden gekommen. Nach Informationen von Diedrichs waren allerdings zwei Bewohner zur Sicherheit ins Krankenhaus gebracht worden, um eine Rauchgasvergiftung auszuschließen. Zudem habe sich ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Ofen beim Ausladen eines Geräts aus einem Feuerwehrfahrzeug verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Ermittlungen laufen

Ein Brandermittler der Polizei war am Montagmittag vor Ort, um die Ursache für das Feuer zu ermitteln. Nach den ersten Eindrücken sei ein technischer Defekt wahrscheinlich, hieß es von der Polizei. Anzeichen für eine Brandstiftung von außen gab es demnach nicht. Die Ermittlungen werden aber noch mit einem Brandsachverständigen fortgesetzt. Genaue Angaben zur Höhe des Sachschadens gab es zunächst ebenfalls nicht, erste Schätzungen belaufen sich aber auf mehrere Zehntausend Euro.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 13. Juli 2021
  • Autor: Christian Quapp
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