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Montag, 7. Juni 2021 20:40

Feuerwehr zu mehr als 100 Einsätzen gerufen

Eigentlich ist hier alles grün: Die Weise neben dem Ellernteich am Samstagabend kurz vor Sonnenuntergang. Bis in die Nacht stieg das Wasser hier noch an. Eigentlich ist hier alles grün: Die Weise neben dem Ellernteich am Samstagabend kurz vor Sonnenuntergang. Bis in die Nacht stieg das Wasser hier noch an. Freiwillige Feuerwehr Rastede

Erneut ist das Ammerland von einem Starkregenereignis getroffen worden. In Rastede waren die Auswirkungen schlimmer als zuvor in Bad Zwischenahn. Einige Keller liefen voll bis unter die Decke.

RASTEDE Ab 17.45 Uhr am Samstagabend waren die Feuerwehren in Rastede im Dauereinsatz. Wie einige Tage zuvor in Bad Zwischenahn reichte ein kurzer aber mehr als heftiger Starkregen aus, um sämtliche Entwässerungssysteme völlig zu überlasten. Wie Sabine Meyer, Sprecherin der Freiwilligen Feuerwehr Rastede am Sonntagvormittag erklärte, habe es ungefähr 30 Minuten lang extrem geregnet.

 

Freibad geschlossen

Die genaue Regenmenge war zunächst unklar, die Feuerwehr schätzt aber, dass vermutlich deutlich mehr als 70 Liter pro Quadratmeter in einigen Teilen der Gemeinde heruntergekommen seien. Wie massiv die Überschwemmungen teilweise waren, zeigt das Foto vom Koppelweg in Rastede. „Man hätte Paddelboot fahren können“, schrieb Anwohnerin Ramona Wilken-Johannes dazu auf Facebook.
Die Freiwillige Feuerwehr richtete eine Führungsstelle ein, um die Einsätze zu koordinieren. Alle sechs Feuerwehren der Gemeinde Rastede waren im Einsatz, drei aus Wiefelstede, dazu die Feuerwehren aus Jaderberg und Westerstede.

Tauchpumpen wurden von allen Ammerländer Feuerwehren nach Rastede gebracht. „Einige Keller sind bis unter die Decke voll gelaufen“, schilderte die Sprecherin, 30 Haushalte seien zeitweise ohne Strom gewesen. Im Freibad wurde die Technik durch eine Überschwemmung in Mitleidenschaft gezogen. Es blieb am Sonntag geschlossen, wann es wieder geöffnet werden kann, war zunächst unklar. Auch Schulen, das Jugendzentrum und mehrere Supermärkte sind nach Aussage der Feuerwehr betroffen gewesen.

Teich über Ufer getreten

Bis nach ein Uhr nachts waren die Feuerwehren im Einsatz, am Sonntagmorgen rückten die Wehren dann erneut aus, um weitere Keller leer zu pumpen. Erneut dauerten die Einsätze bis zum späten Nachmittag und Abend.

„So etwas habe ich in Rastede noch nie erlebt und ich habe mein ganzes Leben hier verbracht“, sagte Sabine Meyer. „Den Ellernteich musste man am Samstagabend Ellernsee nennen“, sagte die Sprecherin.

Der Teich sei komplett über die Ufer getreten, alle Wege und Wiesen um den Teich überschwemmt worden. Am Sonntagvormittag war das Wasser auch dort wieder ein ganzes Stück zurückgegangen.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Montag, 7. Juni 2021
  • Autor: Christian Quapp
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