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Freitag, 21. Mai 2021 10:48

Über online Lust statt Frust schaffen

Über einen Livestream Wissen vermitteln: Zwei Jugendfeuerwehrberater erklären die Materialien, ein dritter filmt und stellt die Infos den Jugendlichen vor. Über einen Livestream Wissen vermitteln: Zwei Jugendfeuerwehrberater erklären die Materialien, ein dritter filmt und stellt die Infos den Jugendlichen vor. Meike Seppenwolde

Wie gelingt es, junge Feuerwehrleute bei der Stange zu halten? Die Betreuer der Jugendfeuerwehr Hollriede haben eine Lösung gefunden.

HOLLRIEDE /HOLLWEGE /HALSBEK Die Schulen sind teils geschlossen, Sportvereine dürfen sich nicht treffen, Feuerwehrübungsdienste finden gar nicht erst statt. Das sind nur einige wenige Einschränkungen in Zeiten der Pandemie. Aber was kann getan werden, damit junge Menschen ihre Freude an den Jugendfeuerwehren nicht verlieren? Wie gelingt es, den Kontakt unter ihnen aufrecht zu erhalten und sie zu motivieren, auch weiter dabei zu bleiben?

 

Alle zwei Wochen

Darüber haben sich die Betreuer der Jugendfeuerwehr Hollriede Gedanken gemacht und einen Online-Dienst ins Leben gerufen. Die Betreuer aus den Einheiten Halsbek, Hollriede und Hollwege treffen sich nun abwechselnd alle zwei Wochen montags im Feuerwehrhaus unter den erforderlichen Coronabedingungen und veranstalten einen Online-Dienst mit den Jugendlichen. Über eine IPad- Kamera wird die Verbindung zu den Jugendlichen aufgebaut, die zu Hause vor ihren Rechnern dem Dienst folgen.

Wissen weitergeben

Verschiedenste Themen werden an den einzelnen Fahrzeugen erläutert. Was gehört beispielsweise zum Thema Beleuchtung und Verkehrsabsicherung dazu? Welche Leuchten hat ein Fahrzeug, um dieses bei Einsätzen und Übungen zu sichern? Wie wird ein Lichtmast aufgebaut und gesichert? Die Anfänge des Online-Dienstes seien schwer gewesen, erklärt Jugendfeuerwehrwart Jannes Specht. Zunächst wurde über eine Präsentation versucht, das Wissen an die jungen Feuerwehrleute weiterzugeben. Dieses stellte sich allerdings über das Onlineportal schnell als langweilig heraus, sodass nach Alternativen gesucht wurde.

Deutlich attraktiver: Das aktive Zeigen an den Fahrzeugen verfolgten die Jugendlichen interessiert über den Online-Dienst. „Allerdings ist auch dieses Angebot nur eine Übergangslösung“, so Jannes Specht. Alle Beteiligten, sowohl die 23 Jugendlichen als auch ihre Betreuer, sehnen sich nach den „normalen“ Übungsdiensten mit persönlichen Kontakten und dem aktiven Üben an den Fahrzeugen und Geräten.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Freitag, 21. Mai 2021
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