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Dienstag, 20. April 2021 20:47

15 Prozent weniger Einsätze im Jahr 2020

Ende Februar 2020 löschte die Feuerwehr Godensholt eine brennende Trafo-Station: Insgesamt mussten die Aper Ortswehren im Corona-Jahr viel seltener ausrücken. Ende Februar 2020 löschte die Feuerwehr Godensholt eine brennende Trafo-Station: Insgesamt mussten die Aper Ortswehren im Corona-Jahr viel seltener ausrücken. Daniel Kodalle

Apens Gemeindebrandmeister zieht Bilanz. Unter anderem wurden 2020 nur ein Drittel der Dienststunden im Vergleich zum Vorjahr geleistet.

APEN Eine positive Auswirkung der Pandemie oder nur Zufall? Im Corona-Jahr 2020 verzeichneten die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Apen jedenfalls etwa 15 Prozent weniger Einsätze als noch im Vorjahr. Auch ansonsten konnte Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen beim Feuerwehrausschuss Erfreuliches von den vier Ortswehren berichten. Ein Überblick:

 

86 mal mussten die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Apen im vergangenen Jahr ausrücken. Dabei ging es 38-mal um Brände und 48-mal um Hilfeleistung. Damit wurden ihre Dienste im Corona-Jahr unterdurchschnittlich oft benötigt. 2019 – laut damaliger Aussage von Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen ein „normales Einsatzjahr“ – waren die Wehren noch zu 101 Einsätzengerufen worden. Am häufigsten war 2020 die Ortswehr Apen unterwegs. 36-mal mussten die Kameraden ausrücken (16-mal Brand, 20-mal Hilfeleistung). Etwas seltener war die Feuerwehr Bokel-Augustfehn im Einsatz. Sie wurde zu zwölf Bränden gerufen und leistete 14 Mal anderweitig Hilfe. Mit 13 verzeichnete die Feuerwehr Nordloh-Tange nur halb so viele Einsätze (fünfmal Brand und achtmal Hilfeleistung) und die Ortswehr Godensholt war mit elf Einsätzen (fünfmal Brand und sechsmal Hilfeleistung) knapp am seltensten gefordert.

13 401 Dienststunden leisteten die Kameraden im vergangenen Jahr insgesamt ab. 2019 war das mit fast 40 000 Stunden noch das Dreifache gewesen. Mit 5996 sowie 5130 Stunden liegen die Ortswehren Apen und Bokel-Augustfehn in dieser Statistik ebenfalls an der Spitze. Mit einigem Abstand und ebenfalls in etwa gleichauf folgen die Ortswehren Nordloh-Tange und Godensholt mit 1201 und 1074 Dienststunden.

321 Mitglieder verzeichneten die vier Aper Ortswehren 2020. Das sind sieben Mitglieder mehr als noch im Vorjahr. Dabei überwiegen die 270 männlichen Mitglieder deutlich. Erfreulicherweise gibt es in den Ortswehren aber auch 51 weibliche. Dieser Wert ist damit im Vergleich zu 2019 konstant geblieben. Ziemlich konstant sind auch die Zahlen beim Feuerwehrnachwuchs. Während es bei der Jugendfeuerwehr wie im Vorjahr weiter 18 weibliche Mitglieder gibt, ist es bei den männlichen mit 41 ein Mitglied mehr. Komplett gleich geblieben sind die Zahlen mit 49 männlichen und drei weiblichen Mitgliedern bei den Alterskameraden. Außerdem gibt es 30 aktive Kameradinnen und 180 aktive Kameraden – und damit einen leichten Zuwachs (Vorjahr: 174).

37,09 Jahre beträgt das Durchschnittsalter bei den aktiven Feuerwehrmännern und 32,55 bei den aktiven Feuerwehrfrauen. Sollten diese in den kommenden Jahren nicht massenweise abspringen, dürfte die Einsatzfähigkeit der Ortwehren für lange Zeit gesichert sein. Von den aktiven Kameradinnen und Kameraden sind 70 (54 männlich und 16 weiblich) für die Ortswehr Apen im Einsatz, 62 (53 männlich und neun weiblich) für die Freiwillige Feuerwehr Bokel-Augustfehn und 35 (32 männlich und drei weiblich) für die Ortswehr Godensholt. Die Freiwillige Feuerwehr Nordloh-Tange ist mit 43 aktiven männlichen Mitgliedern dagegen ein reiner Männerverein.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 20. April 2021
  • Autor: Florian Mielke
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