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Dienstag, 16. März 2021 10:Mär

Spektakulärer Einsatz und wenig Routine

Ungewöhnlicher Einsatz für Aper Feuerwehrleute im Juli 2020: Der Fahrer eines Porsche hatte auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, durchbrach mit dem Sportwagen ein Brückengeländer und stürzte in die Große Süderbäke. Fahrer und Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. Ungewöhnlicher Einsatz für Aper Feuerwehrleute im Juli 2020: Der Fahrer eines Porsche hatte auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, durchbrach mit dem Sportwagen ein Brückengeländer und stürzte in die Große Süderbäke. Fahrer und Beifahrerin kamen mit dem Schrecken davon. Feuerwehr

Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen zieht Bilanz für 2020. Der Aper setzt sich für zügige Impfungen und Schnelltests bei Feuerwehrleuten ein.

APEN Ein hartes Jahr liegt hinter den Feuerwehrleuten aus der Gemeinde Apen. „Corona hat uns kräftig ausgebremst, wir haben zwar eine Reihe von Einsätzen absolviert, aber die so wichtigen Übungsabende konnten kaum stattfinden“, zieht Gemeindebrandmeister Hartmut Bollen eine Bilanz.

 

„Wir Feuerwehrleute wissen nie, was uns bei einem Einsatz erwartet und in Corona-Zeiten schon gar nicht.“ Unfallopfer, die Kameradinnen und Kameraden aus dem Autowrack befreiten oder Menschen, die aus einem brennenden Haus gerettet würden, könnten schließlich corona-positiv sein. Bei Einsätzen sei es kaum möglich, Abstandsregeln einzuhalten. Glücklicherweise habe sich noch niemand aus der Aper Gemeindefeuerwehr mit dem Virus infiziert.

Gleichwohl fordert Bollen einen besseren Schutz für Feuerwehrleute. Seiner Ansicht nach sei es dringend erforderlich, dass Ammerländer Feuerwehrleute geimpft würden und Schnelltests erhielten. Außerdem forderte der Gemeindebrandmeister die Politik dazu auf, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass mit Sicherheitsregeln wieder Übungsabende möglich seien. „Wir müssen regelmäßig mit unseren Gerätschaften trainieren, damit wir für Ernstfälle gerüstet sind“, so Bollen.

321 Mitglieder hatte 2020 die Gemeindefeuerwehr Apen, zu denen die Wehren Apen, Bokel-Augustfehn, Godensholt und Nordloh-Tange gehören, 314 waren es 2019. Den Großteil der 321 Mitglieder bilden mit 182 die Feuerwehrmänner. 28 Feuerwehrfrauen gibt es in der Gemeindefeuerwehr sowie 49 Alterskameraden und drei Alterskameradinnen. Zum Feuerwehrnachwuchs gehören 39 Jungen und 20 Mädchen. Der Altersdurchschnitt bei den Feuerwehrmännern beträgt 37 Jahre, der bei den Feuerwehrfrauen 32 Jahre. Bei den Jugendfeuerwehren ist der Altersdurchschnitt mit 13 Jahren bei Jungen und Mädchen gleich.

70 Aktive (54 Männer und 16 Frauen) hatte die Wehr Apen 2020, 2019 waren es 63. 43 Jugendliche (24 Jungen, 10 Mädchen) gehören zur Aper Jugendfeuerwehr (2019: 34) sowie 14 Alterskameraden und drei Alterskameradinnen (2019: 16). Mit 62 Aktiven (53 Männern, neun Frauen) ist die Feuerwehr Bokel-Augustfehn die zweitgrößte im Gemeindegebiet (2019: 63). Auch sie verfügt über eine Jugendfeuerwehr (15 Jungen, 10 Mädchen, 2019: 14 Jungen, 10 Mädchen); ferner gehören wie 2019 14 Alterskameraden zu ihr. 35 aktive Mitglieder (32 Männer, drei Frauen) zählt wie 2019 die Godensholter Wehr, dazu kommen 13 Alterskameraden. Aus 43 aktiven Feuerwehrleuten wie 2019 und acht Alterskameraden (2019: 9) besteht die Wehr Nordloh-Tange, Feuerwehrfrauen gibt es hier nicht.

1 neues Feuerwehrfahrzeug wurde 2020 nach Apen ausgeliefert. Dabei handelt es sich um ein Löschgruppenfahrzeug, das vorrangig für den Katastrophenschutz bestimmt ist und als Zugmaschine für die mobile Aper Feuerwehrküche dient.

13401 Dienststunden leisteten die vier Feuerwehrleute im vergangenen Jahr (2019: 38 059). Den größten Anteil hatte mit 5996 Dienststunden die Aper Wehr (2019: 18 233), in Bokel-Augustfehn wurden 5 130 Stunden geleistet (13 543), in Nordloh-Tange 1201 (2775) und in Godensholt 1074 (3508). Das waren in allen Wehren erheblich weniger Dienststunden als 2019.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 16. März 2021
  • Autor: Doris Grove-Mittwede
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