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Dienstag, 2. März 2021 10:Mär

Was die Feuerwehren im Jahr 2020 alarmierte

Einer der größten Einsätze im vergangenen Jahr in Rastede: Bei einem Experiment im Physik-Unterricht war an der Kooperativen Gesamtschule Quecksilber-Gas ausgetreten. Einer der größten Einsätze im vergangenen Jahr in Rastede: Bei einem Experiment im Physik-Unterricht war an der Kooperativen Gesamtschule Quecksilber-Gas ausgetreten. Archiv

Brände, Unfälle und ein missglücktes Experiment beschäftigten die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr. Corona führte dazu, dass die Zahl der Einsätze rückläufig war. Die Pandemie hatte aber auch noch weitere Folgen.

RASTEDE Ein Schuppenbrand bei der Katholischen Kirche in Rastede, ein Wohnmobilbrand an der Feldbreite, ein Quecksilberunfall an der Kooperativen Gesamtschule und ein schwerer Verkehrsunfall mit acht Verletzten auf der Bundesstraße 211: Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Rastede hatten im vergangenen Jahr auch einige größere Einsätze zu bewältigen. Insgesamt sei die Zahl der Alarmierungen aber rückläufig gewesen, berichtet Gemeindebrandmeister Ingo Riediger im Gespräch mit unserer Redaktion. Ein Überblick in Zahlen:

 

107 Einsätze registrierten die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Rastede im vergangenen Jahr. In 65 Fällen handelte es sich um Brandeinsätze – vom Brand bis hin zur ausgelösten Brandmeldeanlage. 2019 waren es noch 71 Einsätze gewesen, sagt Riediger. Hinzu kamen 42 Hilfeleistungen, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen oder wegen Unwetterschäden. Im Jahr zuvor waren noch 69 derartige Einsätze gefahren worden. Grund für die rückläufigen Zahlen: „Im vergangenen Jahr wurden wir von Unwettern weitgehend verschont“, sagt Riediger. Wegen Corona seien zudem viele Veranstaltungen ausgefallen, bei denen die Feuerwehrleute normalerweise Brandsicherheitswachen abgehalten hätten.

63 Einsätze hatte im vergangenen Jahr die Einheit Rastede, berichtet der Gemeindebrandmeister. Auf 20 Einsätze kam die Einheit Hahn-Lehmden, gefolgt von der Feuerwehr Loy-Barghorn mit 18 Einsätzen. Zwölfmal rückte die Einheit Ipwege-Wahnbek aus, jeweils sechsmal die Einheiten Neusüdende und Südbäke. Bei einigen Einsätzen waren auch mehrere Einheiten vor Ort.

240 Aktive zählen die sechs Feuerwehreinheiten in der Gemeinde Rastede. Die Zahl sei relativ konstant sagt Riediger. 216 Männern stehen 24 Frauen gegenüber. Hinzu kommen 76 Alterskameraden. Die Jugendfeuerwehren haben 96 Mitglieder (73 Jungen, 23 Mädchen).

2 Kinderfeuerwehren wurden im vergangenen Jahr in der Gemeinde Rastede gegründet, berichtet der Gemeindebrandmeister. Im Sommer rief Ipwege-Wahnbek als erste Einheit in der Gemeinde eine solche Abteilung ins Leben. Sie hat 19 Mitglieder. Ende des Jahres folgte Loy-Barghorn. In diesem Jahr will die Einheit Rastede eine Kinderfeuerwehr gründen.

4 neue Feuerwehrfahrzeuge befinden sich zurzeit im Bau oder in der Beschaffung. „Wir erwarten einen neuen Einsatzleitwagen für die Einheit Rastede“, sagt Riediger. Das Fahrzeug sei im Bau und sollte in den nächsten Monaten fertig werden. Auch das Löschfahrzeug 20 für die Einheit Ipwege-Wahnbek müsste so langsam fertig werden, so der Gemeindebrandmeister. In der Beschaffung befinden sich darüber hinaus zwei Fahrzeuge für die Einheit Loy-Barghorn, ein Löschfahrzeug 20 und ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 2. März 2021
  • Autor: Frank Jacob
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