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Mittwoch, 24. Februar 2021 10:Feb

Verdächtiger Brief bei der Rügenwalder Mühle

Polizei und Feuerwehr auf dem Gelände der Rügenwalder Mühle: Wegen eines verdächtiges Briefs wurde die Sicherheitskräfte alarmiert. Polizei und Feuerwehr auf dem Gelände der Rügenwalder Mühle: Wegen eines verdächtiges Briefs wurde die Sicherheitskräfte alarmiert. Andre van Elten/261News

Ein Brief mit einem harten Gegenstand geht bei der Rügenwalder Mühle in Bad Zwischenahn ein. Vor dem Hintergrund der Anschläge auf Lidl, Capri Sonne und Hipp reagiert das Unternehmen vorsichtig – und alarmiert die Polizei.

BAD ZWISCHENAHN Einen Großeinsatz am Produktionsstandort der Rügenwalder Mühle hat am Dienstagnachmittag ein eigentlich harmloser Brief ausgelöst. In der Verwaltung des Herstellers von Wurstwaren und vegetarischen Produkten war ein Brief angekommen, in dem eine Mitarbeiterin einen harten Gegenstand erfühlte.

 

Furcht vor Anschlag

Vor dem Hintergrund von Briefbombenanschlägen auf die Unternehmen Lidl, Hipp und Capri Sonne schrillten bei den Mitarbeitern in Kayhauserfeld die Alarmglocken. „Unsere Branchenverbände hatten ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Vorsicht angebracht ist“, sagte Unternehmenssprecherin Gabi Soballa am Nachmittag. Die Unternehmensleitung informierte die Polizei und begann gleichzeitig, den Verwaltungstrakt im Werk evakuieren zu lassen.

Die Polizei rief zur Sicherheit Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Kayhauserfeld und Aschhausen hinzu und forderte schließlich auch ein Entschärfungsteam vom Landeskriminalamt in Hannover an.

Post vom Kunden

Die Spezialisten öffneten den verdächtigen Brief schließlich, fanden aber nicht etwa einen Sprengsatz sondern lediglich den Deckel einer Produktverpackung der Rügenwalder Mühle. Offenbar hatte ein Kunde diesen mit einer Anregung oder einer Produktreklamation an das Unternehmen gesendet. Kurz nach 16 Uhr wurde Entwarnung gegeben.

Beim Unternehmen hat die Aktion dennoch für eine größere Beeinträchtigung der Betriebsabläufe gesorgt. Mitarbeiter konnten zum Schichtwechsel das Gelände nicht betreten oder verlassen und auch einige LKW, die Waren abholen sollten, wurden aufgehalten, erklärte Gabi Soballa.

Lob für Reaktion

Heinz Schevel, Leiter des Polizeikommissariats Bad Zwischenahn, lobte gegenüber der NWZ das Unternehmen ausdrücklich für den professionellen Umgang mit der vermeintlichen Bedrohung – auch wenn diese sich letztlich zum Glück als nicht real herausgestellt habe.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Mittwoch, 24. Februar 2021
  • Autor: Christian Quapp
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