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Montag, 11. Januar 2021 21:Jan

Wenn’s brennt, ist die Feuerwehr weiter zur Stelle

Wird bestimmten Sicherheitsstandards nicht mehr gerecht: das Feuerwehrhaus in Osterscheps. Aus diesem Grund drängt die Feuerwehrunfallkasse darauf, möglichst bald ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Wird bestimmten Sicherheitsstandards nicht mehr gerecht: das Feuerwehrhaus in Osterscheps. Aus diesem Grund drängt die Feuerwehrunfallkasse darauf, möglichst bald ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Erhard Drobinski

Die Feuerwehren aus Edewecht sind auch in der Krise einsatzbereit. Probleme bereitet es aber, dass keine Versammlungen stattfinden dürfen.

EDEWECHT Von Ende Januar bis Anfang März stehen bei den fünf Freiwilligen Feuerwehren Edewecht, Friedrichsfehn, Husbäke, Jeddeloh II und Osterscheps die Jahreshauptversammlungen an. Hier werden Rechenschaftsberichte abgegeben, Beförderungen und Ehrungen vorgenommen sowie Wahlen abgehalten. Natürlich fehlt dabei auch nicht der informelle Austausch, kommen hier doch eigentlich die aktiven Mitglieder und die der Altersabteilung in gemütlicher Runde zusammen.

 

Keine Jahreshauptversammlungen

In diesem Winter ist die Situation allerdings etwas anders. „Der Kreisfeuerwehrverband Ammerland hat festgelegt, dass jetzt keine Jahreshauptversammlungen bei den örtlichen Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis stattfinden werden. Das gilt auch für Edewecht“, erklärt Hinrich Bischoff, Gemeindebrandmeister (GBM) der Gemeinde Edewecht. „Jeder Ortsbrandmeister soll einen Jahresbericht verfassen, der dann den einzelnen Mitgliedern zur Verfügung gestellt wird.“
Dieser Jahresbericht diene als Information über die Einsatzzahlen und -zeiten sowie über die Anzahl der ehrenamtlich geleisteten Stunden und über die Arbeit der einzelnen Bereiche – seien es Altersabteilungen, Kinderfeuerwehr Edewecht oder auch Jugendfeuerwehren in Husbäke und Friedrichsfehn. Die eigentlichen Jahresversammlungen könnten dann, wenn es möglich sein sollte, im Sommer durchgeführt werden, dann auch mit den Beförderungen.

Probleme bei Feuerwehr Husbäke

Etwas problematischer wird es allerdings bei der Freiwilligen Feuerwehr Husbäke, wo in diesem Jahr die Wahl eines stellvertretenden Ortsbrandmeister ansteht. „Die Feuerwehrverordnung verbietet uns, die Wahl online abzuhalten. Hier ist eine Präsenzpflicht gefordert“, so Hinrich Bischoff. Da die ursprünglich geplante Jahreshauptversammlung erst Ende Februar stattfinden würde, könnte der Zeitpunkt noch bis Anfang März hinausgezögert werden. „Vielleicht lässt es die Situation dann zu, dass alle Mitglieder der aktiven Wehr unter Einhaltung der Abstandsregeln zusammenkommen, um ausschließlich die Wahl durchzuführen“, hofft der Gemeindebrandmeister auf eine Präsenzwahl.

Einfluss auf die weiteren Entwicklungen der Ortsfeuerwehren in der Gemeinde hat die Corona-Pandemie glücklicherweise nicht. „Es existiert ein Fahrzeugbeschaffungsplan, um die Wehren für die Zukunft fit zu halten. Daran wird unabhängig von der Pandemie gearbeitet. Auch die Suche nach einem neuen Grundstück für die Freiwillige Feuerwehr Osterscheps läuft bereits im Hintergrund“, sagt Bischoff. Die Feuerwehrunfallkasse drängt darauf, dass hier etwas passiert, weil das Gebäude in Osterscheps bestimmten Sicherheitsstandards nicht mehr gerecht werde. Rat und Verwaltung sollen hierfür mittelfristig Finanzen einstellen.

Lob für Einsatzkräfte in Corona-Zeiten

Ein großes Lob geht in diesen schwierigen Zeiten an die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden. „Hier hat der Kreisfeuerwehrverband einige Verhaltensvorschriften erlassen, die sowohl den privaten Bereich als auch den Einsatz betreffen. Wie hiermit umgegangen wird, ist einfach nur toll. Natürlich passiert es, dass jemand wegen bestehender Kontakte in Quarantäne muss. Aber das sind wirklich Einzelfälle“, wie Hinrich Bischoff betont. „Ich kann sagen, dass wir mit unserem Personal auch jetzt schlagkräftig genug sind, um den Bürgern in unserer Gemeinde und nicht nur hier zu helfen“, führt der Gemeindebrandmeister weiter aus.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Montag, 11. Januar 2021
  • Autor: Erhard Drobinski
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