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Freitag, 4. Dezember 2020 21:Dez

Gas-Alarm an Rastedes größter Schule

Abgesperrt: Wegen des Großeinsatzes an der Kooperativen Gesamtschule Rastede wurde die Thoradestraße zwischenzeitlich gesperrt. Abgesperrt: Wegen des Großeinsatzes an der Kooperativen Gesamtschule Rastede wurde die Thoradestraße zwischenzeitlich gesperrt. Frank Jacob

Bei einem Experiment an der KGS Rastede trat möglicherweise Quecksilber-Gas aus. Ein Großeinsatz der Feuerwehr war die Folge. Zwölf Schüler und ein Lehrer wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Rastede Alarm an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede: Das Hauptgebäude an der Wilhelmstraße ist am Donnerstagmittag vollständig geräumt worden. Der Grund: Bei einem Experiment im Physikunterricht war möglicherweise Quecksilber-Gas ausgetreten.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor dem Ende der sechsten Unterrichtsstunde, berichtete vor Ort der stellvertretende Schulleiter Carsten Niehaus. Über die Lautsprecheranlage der Schule forderte er alle Schüler und Lehrer auf, das Gebäude zu verlassen. „Wir wollten kein Risiko eingehen“, sagte Niehaus. Alle hätten besonnen reagiert, Panik sei nicht aufgekommen.

 

Bei dem Experiment im Physik-Unterricht habe der Lehrer einen Knall wahrgenommen und die anwesenden Schüler sofort aufgefordert, den Raum zu verlassen, schilderte nach dem Einsatz Sabine Meyer von der Freiwilligen Feuerwehr Rastede. Ursächlich sei möglicherweise ein Kurzschluss in dem Versuchsgerät gewesen.

Zunächst war angenommen worden, dass Quecksilber ausgetreten war. Deshalb rückte auch ein Großaufgebot an Rettungskräften aus dem ganzen Ammerland und auch aus dem Umland an. Allein im Bereich der Bushaltestelle an der Wilhelmstraße standen mehr als ein Dutzend Rettungswagen.

Der Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr war ebenfalls vor Ort. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge standen vor der Neuen Aula und entlang der Thoradestraße, die zwischenzeitlich gesperrt wurde.

Unter Atemschutz betraten die Einsatzkräfte das Schulgebäude. Nach einem Gespräch mit dem Hersteller des betroffenen Versuchsgeräts war klar, dass es sich bei dem möglicherweise ausgetretenen Stoff nicht um Quecksilber, sondern höchstens um Quecksilber-Gas handeln könnte, berichtete Sabine Meyer.

Die Feuerwehr be- und entlüftete das Gebäude, nachdem Atemschutzträger das Versuchsgerät ins Freie gebracht hatten. Der Einsatz zog sich bis in den Nachmittag hinein. Der geplante Unterricht in den Nachmittagsstunden fiel aus.

Zwölf Schüler und ein Lehrer wurden wegen des Zwischenfalls zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie Sabine Meyer betonte.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Freitag, 4. Dezember 2020
  • Autor: Frank Jacob

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