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Montag, 23. November 2020 21:Nov

In maximal neun Minuten am Einsatzort

Im Notfall muss es schnell gehen: In neun Minuten soll die Feuerwehr am Einsatzort sein. Im Notfall muss es schnell gehen: In neun Minuten soll die Feuerwehr am Einsatzort sein. Christian Quapp

Wie gut aufgestellt sind die Feuerwehren in Bad Zwischenahn? Sind sie schnell genug am Einsatzort und für jeden Einsatz richtig ausgerüstet und vorbereitet?

Bad Zwischenahn Die Freiwilligen Feuerwehren in der Gemeinde Bad Zwischenahn sind regelmäßig im Einsatz – ob bei Bränden oder bei der Rettung von Unfallopfern.

Aber wie gut aufgestellt sind die Wehren? Sind sie schnell genug am Einsatzort und sind sie für jeden Einsatz richtig ausgerüstet und vorbereitet? Eine entscheidende Frage für jeden Menschen der in Not gerät und auch für die Gemeindeverwaltung und die Politik – denn sie müssen sicherstellen, dass die Feuerwehren ihren Aufgaben gewachsen sind.

 

Plan neu aufgelegt

Als eine der ersten Gemeinden im Oldenburger Land hat die Gemeinde Bad Zwischenahn 2013 einen sogenannten Feuerwehrbedarfsplan aufgestellt. Jetzt ist das insgesamt 160 Seiten umfassende Dokument mit neuen Daten aktualisiert worden.

Im Feuerwehrbedarfsplan werden die jeweiligen Gefahrenpotenziale einer Gemeinde ermittelt und sogenannte Schutzziele festgelegt.

Nur neun Minuten

Hinter diesen Schutzzielen verbirgt sich – neben anderen – eine der wichtigsten Fragen für jeden, der auf die Hilfe der Feuerwehr angewiesen ist. Wie schnell ist Feuerwehr bei mir? Und in diesem Punkt ist die Gemeinde offenbar gut aufgestellt, das zeigte die erste Neuauflage des Feuerwehrbedarfsplanes, den Ordnungsamtsleiter Timo Tapken jetzt im Ausschuss für das Feuerlöschwesen vorstellte.

In mindestens 80 Prozent aller Einsatzfälle, so sieht es der Plan vor, soll das erste Fahrzeug der Feuerwehr innerhalb von neun Minuten nach der Alarmierung der Einsatzkräfte am Ort des Geschehens sein. 13 Minuten darf das zweite Fahrzeug brauchen.

Für den neuen Plan hat Tapken mit seinen Mitarbeitern Brand- und Unfalleinsätze aus den Jahren 2017 bis 2019 ausgewertet. Das Ergebnis: In 82 Prozent aller Fälle war das erste Fahrzeug in neun Minuten vor Ort, meist sogar schneller. Das zweite Fahrzeug hielt sogar in 93 Prozent aller Fälle den Zeitrahmen ein – und das obwohl die Feuerwehren besonders tagsüber selten auf alle aktiven Mitglieder zählen können.

Doppelt besetzt

Ob die Feuerwehren ihre Fahrzeuge bei jedem Einsatz besetzen können, hängt deshalb auch von der Gesamtzahl ihrer Mitglieder ab – jede Wehr sollte so viele Einsatzkräfte haben, dass alle Fahrzeuge doppelt besetzt werden können. Und auch diese Anforderungen erfüllen alle Wehren in der Gemeinde.

Der Feuerwehrbedarfsplan, so Tapken, mache zudem deutlich, dass alle acht über die Gemeindegebiete verteilten Feuerwehren gebraucht werden, damit möglichst jeder Einsatzort in der vorgeschriebenen Zeit erreicht werden kann.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Dienstag, 24. November 2020
  • Autor: Christian Quapp
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