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Samstag, 24. Oktober 2020 20:Okt

Vollgestopft mit digitaler Technik

Hier laufen die Fäden zusammen: Im neuen Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Edewecht werden die Einsätze geleitet, koordiniert und dokumentiert. Der 155 000 Euro teure Wagen ist mit moderner Technik ausgestattet. Hier laufen die Fäden zusammen: Im neuen Einsatzleitwagen der Ortsfeuerwehr Edewecht werden die Einsätze geleitet, koordiniert und dokumentiert. Der 155 000 Euro teure Wagen ist mit moderner Technik ausgestattet. Feuerwehr Edewecht

Die Ortsfeuerwehr Edewecht hat ihren Einsatzleitwagen durch ein neues Modell ersetzt. Das Fahrzeug ist mit modernster Technik ausgestattet.

Edewecht Bei seiner Feuertaufe ging es für den neuen Einsatzleitwagen (ELW) der Edewechter Ortsfeuerwehr diese Woche direkt zu einem sehr ungewöhnlich Einsatz: Eine Kuh musste aus einer Güllegrube befreit werden.

Das Fahrzeug kommt als Ersatz für den in die Jahre gekommenen ELW aus dem Jahre 2001: Der neue Wagen bietet mehr EDV- und Funkarbeitsplätze und ein komfortableres Arbeiten.

 

Wofür wird das Fahrzeug eingesetzt?

Das Fahrzeug dient der Leitung von Einsätzen, der Koordination des Funkverkehrs und der Dokumentation. „Es handelt sich um eine Sonderfahrzeug bei der Feuerwehr“, sagt Pressesprecher Dirk Gerdes-Röben. Jede Gemeinde besitze in der Regel ein Fahrzeug dieser Art.

„Wenn das Fahrzeug eine Einsatzstelle erreicht hat, wird es nicht mehr bewegt, weil es dann der zentrale Anlaufpunkt für alle Führungskräfte ist, um sich Informationen zu holen.“ Grundsätzlich sei der ELW bei jedem Einsatz der Ortsfeuerwehr Edewecht dabei. „Er soll immer auch dazukommen, sobald mindestens zwei Feuerwehren zusammen arbeiten.“ Wenn die Feuerwehr mit Wehren aus anderen Gemeinden kooperiere, werde der ELW immer von der jeweiligen Gemeinde gestellt, in deren Bereich die Einsatzstelle liegt, erklärt Gerdes-Röben.
Womit ist der Wagen ausgestattet? ?

„Es gibt zwei feste Arbeitsplätze und einen Schnell-Arbeitsplatz“, sagt Gerdes-Röben. Beim Schnell-Arbeitsplatz werde mit einem Tablet gearbeitet. Dafür könne der Fahrer seinen Sitz drehen und dann verschiedene Aufgaben wie die Dokumentation des Einsatzes erledigen.

Viel EDV-Technik ist im Inneren des Fahrzeugs zu finden. Es verfügt zudem über eine Mobilfunkabdeckung mit unbegrenzten Datenflatrates von zwei verschiedenen Mobilfunkanbietern. Über das Internet können unter anderem Rettungskarten für verunfallte Pkw geladen werden.
Wie viele Personen sitzen im Einsatzleitwagen ?

Die Standardbesatzung liegt bei drei Personen: Der Maschinist fährt das Fahrzeug. Einsatzleiter und Funker sitzen auf den weiteren Plätzen. „Mitfahren können maximal fünf Personen“, sagt Pressesprecher Gerdes-Röben. Wenn es zu größeren Einsätzen kommt, könne man die Besatzung im Fahrzeug auf insgesamt drei Funker aufstocken.

Wie teuer war das Fahrzeug?

„Das Fahrzeug hat etwa 155 000 Euro gekostet“, sagt Gerdes-Röben. Gefördert wurde es mit 1000 Euro von der öffentlichen Landesbrandkasse Oldenburg. Die Ausstattung ist etwas gehobener, doch im Schnitt würden die Gemeinden in diesem Kostenbereich für einen ELW investieren, so Gerdes-Röben. Grundsätzlich müssten ein ELW häufiger ersetzt werden als ein Löschfahrzeug, weil sich die EDV-Ausstattung schnell überhole.

Was passiert mit dem alten Fahrzeug?

Das alte Fahrzeug wird nun zurückgebaut. Es bleibt der Feuerwehr als Mannschaftstransportwagen erhalten – für die Kinderfeuerwehr oder für Ausbildungszwecke.

Weitere Informationen

  • Quelle: Nordwest-Zeitung, Ammerland
  • Datum: Samstag, 24. Oktober 2020
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